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Fr

04

Okt

2019

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem e-Bike?

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem e-Bike?

Eine aktuelle Studie beweist: e-Bike Fahrer bewegen sich nicht nur mindestens genau so viel, sondern meist sogar noch häufiger als Fahrer herkömmlicher Fahrräder. Und dabei werden, trotz Motorunterstützung, eine Menge Kalorien verbrannt. Dieses Ergebnis hat viele Gründe. Einer der wichtigsten besteht darin, dass e-Bike Fahrer ihr Rad viel öfter und länger benutzen als normale Radfahrer, da sie sich einfach mehr zutrauen. Besitzer eines normalen Fahrrads greifen, laut Studien, doch noch oft auf Auto oder Bahn zurück, da die Strecke, die zurückgelegt werden muss, als zu lang erscheint und die Angst da ist, man könne diese nicht schaffen oder müsse sich überanstrengen. Mit dem e-Bike ist dieses Problem nicht existent, da man im Fall der Fälle immer auf den Motor zurückgreifen kann und ein entspanntes Fahren gewährleistet wird. Ein e-Bike hat nicht nur enorme Vorteile im Alltag oder für die Mobilität älterer Leute und Senioren. Für jeden, der seiner Gesundheit etwas Gutes tun oder sogar abnehmen möchte, ist das e-Bike eine großartige Möglichkeit. In folgendem Artikel werden wir Ihnen einige Gründe nennen, die zeigen, dass das e-Bike optimal ist, damit auch Sie ihre gesundheitlichen Ziele erreichen. 

Mit mehr Muskelkraft ans Ziel

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem e-Bike?

Das regelmäßige Fahrradfahren führt dazu, dass im Körper immer mehr Muskeln aufgebaut werden. Muskeln sind beim Abnehmen ein ganz wesentlicher Bestandteil. Sie funktionieren wie Motoren. Ein großer Motor verbraucht mehr Sprit, auch im Leerlauf. Ein Mittelklassewagen mit 2 Litern Hubraum verbraucht also mehr Benzin als ein Kleinwagen mit 1,5 Litern Hubraum. Für den Körper bedeutet das: Je mehr Muskeln, desto höher der Grundumsatz und somit der Kalorienverbrauch.

 

Was bedeutet das konkret für Sie? Wenn Sie durch das regelmäßige Radfahren Muskulatur aufbauen, verbrennen Sie nicht nur im Moment des Fahrens Kalorien, sondern aufgrund der Muskeln auch darüber hinaus. Man nimmt also ab, auch dann, wenn man erst einmal an seiner Ernährung und seiner täglichen Kalorienaufnahme nichts ändert. Mit dem Wissen steigt man doch gleich noch lieber auf’s Rad!

Optimales Trainingspensum, um möglichst viel Fett zu verbrennen

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem e-Bike?

Ein zusätzlicher positiver Effekt des e-Bike Fahrens ist die Tatsache, dass es einem leicht gemacht wird, dauerhaft im aeroben Bereich zu trainieren. Vom aeroben Energiestoffwechsel spricht man, wenn beim Verbrennen von Kohlenhydraten und Fetten Sauerstoff verbraucht wird. Auf diese Weise wird Energie für die Muskelarbeit gewonnen. Dies funktioniert bei niedriger Trainingsbelastung wie langsamem Dauerlauf oder eben dem e-Bike fahren in angenehmer Geschwindigkeit.

 

Damit der Körper die Fettdepots angreift und möglichst viel Fett verbrannt werden kann, wird das Trainieren im aeroben Bereich empfohlen. Mit dem e-Bike kann man dies dauerhaft perfekt umsetzen. Der Körper muss niemals an sein Maximum gehen, die Gefahr der Überanstrengung besteht nicht und man schafft beste Voraussetzungen dafür, möglichst viele Kalorien und gleichzeitig Fett zu verbrennen. 

Wie viele Kalorien verbrenne ich wirklich?

Wie viele Kalorien verbrenne ich auf dem e-Bike?

Der Kalorienverbrauch beim Fahren mit einem unmotorisierten Fahrrad beträgt etwa 300 Kalorien pro Stunde, beim langsamen Fahren auf gerader Strecke. Beim Bewältigen von steilen Anstiegen oder hohen Geschwindigkeiten werden je nach Person bis zu 1.000 Kalorien pro Stunde oder mehr verbraucht. Natürlich können diese Werte, je nach Gegebenheiten des Fahrers, stark schwanken. Beim e-Bike ist es schwierig, genaue Zahlen zu nennen, da dies auf die jeweilige Motorunterstützung ankommt, die der Fahrer hinzuzieht. Studien zeigen aber, dass e-Bike Fahrer auf lange Sicht mindestens genauso viele Kalorien verbrennen oder sogar mehr, als Fahrer eines normalen Bikes. Viele Menschen vergessen immer, dass man das e-Bike auch ohne Unterstützung fahren kann und diese lediglich hinzuzieht, wenn man sie benötigt. Wir können Ihnen also nur ans Herz legen, die zahlreichen Vorteile in Hinsicht auf Ihre Gesundheit zu nutzen und mithilfe des e-Bikes einen angenehmen Einstieg in einen gesünderen und fitteren Alltag zu finden.

Fr

27

Sep

2019

Worauf sollten ältere Menschen beim Kauf eines e-Bikes achten?

Worauf sollten ältere Menschen beim Kauf eines e-Bikes achten?

e-Bikes können oft eine enorme Verbesserung der Lebensqualität bedeuten, egal in welchem Alter. Wer mit zunehmendem Alter noch so aktiv wie möglich sein will, für den ist das e-Bike die optimale Möglichkeit, diese Aktivität in den Alltag zu integrieren. Der Weg zum Bäcker, der Besuch von Freunden und Verwandten oder eine längere Tour durch die Natur – was mit einem herkömmlichen Fahrrad vielleicht schon zu anstrengend ist, stellt mit dem e-Bike kein Hindernis mehr dar.

 

Die neu gewonnene Aktivität verschafft Ihnen nicht nur Flexibilität, sondern auch enorme gesundheitliche Vorteile. Bewegung ist das A und O, wenn es darum geht, so langsam einsetzende Gelenkschmerzen oder Fehlhaltungen zu bekämpfen und diesen vorzubeugen.

 

Um aber tatsächlich von all diesen Vorteilen profitieren zu können, ist es wichtig, das e-Bike sorgfältig auszuwählen und sich für ein Modell zu entscheiden, welches ideal zu den eigenen körperlichen Gegebenheiten passt. Für die richtige Auswahl sind einige grundsätzliche Dinge zu beachten. 

Das Gewicht des e-Bikes

Worauf sollten ältere Menschen beim Kauf eines e-Bikes achten?

Aufgrund des eingebauten Motors und des Akkus bringen e-Bikes selbstverständlich mehr Gewicht auf die Waage als herkömmliche Fahrräder. Auch der Rahmen muss stabil und robust sein, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. Das Gewicht von e-Bikes variiert je nach Modell, in der Regel bewegen sich diese in einem Bereich zwischen 20 und 30 Kilogramm. Allerdings ist dieses Gewicht während der Fahrt durch die Unterstützung des Motors nicht zu spüren.

 

Eindeutige Unterschiede gibt es beim Gewicht des Akkus. Grundsätzlich gilt: Je mehr Kapazität der Akku hat, desto schwerer ist er. Es ist also wichtig zu wissen, in welchem Kilometerbereich die Strecken liegen, die man zurücklegen möchte und wie hoch die Kapazität und damit auch die Reichweite des Akkus dementsprechend sein sollte.

 

Um ein Gefühl für das e-Bike und dessen Gewicht zu bekommen, ist es unumgänglich, eine Probefahrt zu machen und sich vor dem auf dem Elektrofahrrad bewegt zu haben. Suchen Sie also am besten einen Fachhändler in Ihrer Nähe auf und lassen Sie sich dort ausführlich beraten.  

Rahmenform und Ergonomie

Das e-Bike Fahren kann, wie eingangs erwähnt, eine enorme Verbesserung der Gesundheit und einsetzender altersbedingter Beschwerden bedeuten. Um aber tatsächlich bestmöglich davon profitieren zu können, ist es wichtig, dass das Rad optimal auf die körperlichen Voraussetzungen des Fahrers abgestimmt und die richtige ergonomische Einstellung vorhanden ist. Am wichtigsten sind dabei die drei Kontaktpunkte, die der Fahrer mit dem Fahrrad hat: nämlich Sattel, Lenker und Pedale. Die Winkel und Längenmaße dieses Dreiecks müssen zum Körper des Besitzers passen, um eine ergonomisch korrekte Sitzposition zu erreichen.

 

Zusätzlich ist es wichtig, einen Sattel zu wählen, der zu den eigenen ergonomischen Voraussetzungen passt. Das Vermessen der Sitzhöcker hilft, ein geeignetes Modell zu finden.

 

Beim Lenker des e-Bikes gibt es ebenfalls einige Dinge, die man beachten sollte: Um Beschwerden wie eingeschlafene Hände zu vermeiden und das Handgelenk zu schonen, ist es wichtig, dass ein gerader Übergang vom Unterarm zur Hand erreicht wird.

 

Zusätzlich kann es für Menschen im besten Alter sinnvoll sein, ein Elektrofahrrad zu wählen, welches einen tiefen Einstieg gewährleistet. Bei den Rahmen dieser Modelle fehlt das Oberrohr und das Bein muss beim Auf- und Absteigen nicht so weit angehoben werden. 

Worauf sollten ältere Menschen beim Kauf eines e-Bikes achten?

Einfache Bedienbarkeit

Worauf sollten ältere Menschen beim Kauf eines e-Bikes achten?

Bei einem Elektrofahrrad gibt es einige Komponenten, die so bei einem normalen Fahrrad nicht vorhanden sind. Womit der Fahrer am meisten in Berührung kommt, sind definitiv der Akku und das Display am Lenker des e-Bikes. Wenn der Akku leer ist, muss dieser bei einigen Modellen beispielsweise entnommen werden, um ihn wieder aufzuladen.

 

Es gibt verschiedene Arten, den Akku zu positionieren. Häufig wird er heutzutage im Unterrohr des Rahmens verstaut, aber auch außen am Rahmen oder unter dem Gepäckträger. Wichtig ist, dass man leicht an den Akku herankommt und diesen herausnehmen kann.

 

Bei einem in den Rahmen integrierten Akku löst sich die Batterie optimalerweise beim Aufschließen ein Stück weit von allein, sodass der Akku problemlos aus der Halterung herausgenommen werden kann. Testen Sie dies am besten auch unbedingt während einer Probefahrt bei Ihrem Händler.

 

Zu jedem Antriebssystem eines e-Bikes gehören neben dem Motor auch der Akku, die Gangschaltung und ebenfalls ein Bordcomputer oder Display. Auch beim Display gibt es einige Unterschiede, was die Funktionen und die Handhabung angehen. Für Menschen im besten Alter kann es sinnvoll sein, einen Bordcomputer zu wählen, dessen Bedienung möglichst einfach und verständlich ist. Die wichtigsten Angaben, wie Uhrzeit, Kilometerstand und Restladung des Akkus sollten auf einen Blick ersichtlich sein. 

Ausreichende Sicherheit

Worauf sollten ältere Menschen beim Kauf eines e-Bikes achten?

Man sollte beim e-Bike Fahren natürlich auf ausreichend Sicherheit achten. Auch wenn es keine Pflicht ist, genauso wie beim normalen Fahrrad auch, sollte man bei jeder Fahrt mit dem e-Bike einen Helm tragen. Zusätzlich sind starke Bremsen, wie beispielsweise hydraulische Scheiben- oder Felgenbremsen, ein absolutes Muss, um in gefährlichen Situationen schnell zum Stehen zu kommen.

 

Um auch bei Dämmerung oder Dunkelheit dauerhaft sicher zu fahren, ist das richtige Licht besonders essenziell. Viele Modelle bieten mittlerweile zusätzlich zum typischen Vorder- und Rücklicht ebenfalls Fernlicht und Standlicht. Das Fernlicht ermöglicht bei Dunkelheit eine enorm Weite und gute Sicht und steigert die Kontrolle über den Verkehr und das Fahrrad.  

Es gibt ein paar Dinge, worauf man insbesondere als Mensch im besten Alter beim Kauf des passenden e-Bikes achten sollte. Wenn man diese Aspekte berücksichtigt, kann man aber von zahlreichen Vorteilen der elektrobetriebenen Fahrräder profitieren. Dabei ist es sehr wichtig, eine ausführliche und persönliche Beratung zu genießen und mit Hilfe von Fachleuten das richtige e-Bike zu finden. 

Mi

18

Sep

2019

Warum e-Bikes die optimale Hilfe zum Abnehmen sind

Warum e-Bikes ideal zum Abnehmen sind

Wenn es um die Frage geht, wie man am besten, am schnellsten oder am effektivsten abnimmt, gibt es eine Menge unterschiedlicher Meinungen und Ansichten, bei denen man nicht selten den Überblick verliert. Frauenzeitschriften, die von Wunderdiäten berichten oder Fitnessprogramme, die den perfekten Traumkörper in zwei Tagen versprechen. So wirklich funktionieren tut aber eigentlich gar nichts. Im alltäglichen Stress stellen das frische Kochen oder der regelmäßige Gang ins Fitnessstudio große Herausforderungen dar und ist der Abnehm-Versuch erstmal gescheitert, ist die Frustration größer als je zuvor.

 

Für die meisten Menschen wäre in solchen Fällen die beste Lösung, mehr Bewegung und Sport ganz einfach in den Alltag zu integrieren. Das Radfahren ist hierzu eine bewährte Möglichkeit, die sehr flexibel einsetzbar ist und auch noch großen Spaß macht. 

Volle Muskelkraft voraus

Warum ein e-Bike ideal zum Abnehmen ist

Fakt ist, dass Diäten mit extremen Kaloriendefiziten in der Ernährung selten zu Erfolg führen. Um ausreichend Energie für alle Funktionen des Körpers zu erhalten, nimmt sich der Körper diese meist aus den Muskeln. Weniger Muskelmasse im Körper bedeutet gleichzeitig, dass der Grundumsatz, auch Ruheenergiebedarf genannt, sinkt und das Risiko steigt, durch seine normalen Essgewohnheiten nach der Diät wieder rasant an Gewicht zuzunehmen. Dieses Phänomen nennt man Jojo-Effekt. Um diesem Effekt zu entgehen und im besten Fall auch noch den Grundumsatz zu erhöhen, ist es wichtig, die Muskulatur zu erhalten und gleichzeitig neue Muskulatur aufzubauen. 

 

Schon eine halbe Stunde tägliches Fahrradfahren hilft dabei, Muskeln aufzubauen und das Gewicht langsam zu reduzieren. Und das, ohne seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Die Beinmuskulatur, aber auch die Rückenmuskulatur, werden beim Fahrradfahren beansprucht und gestärkt. Das kann neben dem Verlust von Gewicht auch zusätzlich eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen haben: So wird Rückenschmerzen effektiv entgegengewirkt und auch die Kniegelenke werden beim Fahrradfahren geschont. Gerade Übergewicht und Bewegungsmangel stellen eine enorme Belastung für die Gelenke dar und machen Bewegung wie Gehen oder Laufen zu regelrechten Schmerzquellen.

 

Fahrradfahren eignet sich daher optimal als Einstieg in einen fitteren und aktiveren Lebensstil und bietet sowohl fürs Herz als auch für Gelenke und Muskulatur eine Menge Vorteile.

Das e-Bike als sanfter Einstieg auf dem Weg zum Wunschgewicht

Warum ein e-Bike ideal zum Abnehmen ist

Natürlich ist es eine enorme Belastung für den Körper, von heute auf morgen Sport zu treiben und die Muskulatur zu beanspruchen. Nicht selten traut man sich auch anfangs so einiges zu und ist dann mehr als enttäuscht, wenn das Ziel nicht erreicht wurde. Gerade Menschen mit Übergewicht und gesundheitlichen Problemen sollten den Weg des Abnehmens langsam angehen, dafür aber kontinuierlich. Nur wer seinen Lebensstil dauerhaft ändert und den Sport regelmäßig in seinen Alltag integriert, wird auch längerfristige Erfolge sehen. Statt die ganze Zeit an Verzicht beim Essen zu denken, ist es sinnvoller, die Kalorien durch Sport zu verbrennen, was zusätzlich viele Glückshormone freisetzt und die Motivation steigert.

 

Das e-Bike ist in solchen Fällen eine großartige Möglichkeit, schonend Bewegung und Aktivität in seinen Alltag zu integrieren, sich seinen sportlichen Zielen Stück für Stück zu nähern und diese zu erreichen. Dabei geht es nicht darum, ohne Anstrengung und mit voller Motorunterstützung unterwegs zu sein, sondern darum, auf herausfordernden Streckenabschnitten die passende Unterstützung zu erhalten und somit gesundheitliche Risiken und die Angst vor dem Aufgeben zu umgehen. Auch für ältere Menschen, die etwas für ihre Gesundheit und ihr Gewicht tun wollen, ist das e-Bike die optimale Möglichkeit, gelenkschonend Sport zu treiben und dabei keine gesundheitlichen Risiken durch Überbelastung einzugehen.

 

Benutzt man das e-Bike als Trainingsgerät, bleibt einem sogar der Gang ins Fitnessstudio erspart. Wer kennt das nicht? Gefühlt sieht im Fitnessstudio jeder schlanker, trainierter und besser aus als man selbst und die Blicke der anderen Mitglieder sind demotivierend, wodurch das eigene Selbstwertgefühl sinkt. Man hat das Gefühl, mithalten zu müssen und fühlt sich schlecht, wenn der eigene Körper nicht so funktioniert, wie man das gerne hätte. Machen Sie das e-Bike deshalb zu Ihrem ganz eigenen Fitnessgerät, welches jederzeit bereitsteht und mit dem Sie Ihr individuelles Trainingsprogramm vollziehen können, ganz auf Ihren Körper und die eigene Leistungsfähigkeit angepasst.

Der extra Motivationsschub durch Motorunterstützung

Warum ein e-Bike ideal zum Abnehmen ist

Viele Menschen machen zu Beginn den Fehler, sich zu viel vorzunehmen und die Ziele zu hoch anzusetzen, sodass nach kurzer Zeit Enttäuschung eintritt, wenn diese Ziele nicht erreicht werden. Mit dem e-Bike ist es möglich, die eigene Leistung langsam und kontinuierlich zu steigern und dem Fall des Versagens aus dem Weg zu gehen. Nimmt man sich also vor, eine bestimmte Strecke zu fahren, und man merkt, dass die eigene Leistung nicht mehr ausreicht, schaltet man die Motorunterstützung ein und kommt somit an sein Ziel. Fährt man diese Strecke öfter, wird man merken, dass immer weniger Unterstützung notwendig ist und sich die eigene Leistung kontinuierlich steigert. Die Motivation bleibt also stetig erhalten und dem inneren Schweinehund wird der Kampf angesagt.

 

Mit der Zeit werden Sie merken, dass Sie sich immer mehr zutrauen und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen. Die nächste Steigung oder die nächsten Kilometer werden angegangen und mit dem e-Bike auch garantiert gemeistert. Sportwissenschaftler sind sich einig darüber, dass e-Bikes die Motivation steigern und Übergewichtigen und älteren Menschen dabei helfen, regelmäßige Fitness und Bewegung in ihren Alltag zu integrieren.

e-Bikes, die alltäglichen Fitnessgeräte

Arbeit, Haushalt, Familie, Freunde – wo bleibt da noch Zeit für regelmäßigen Sport? Wenn es einem anfangs schwer fällt, die nötige Zeit für den Sport zu finden, hat man mit dem e-Bike die Möglichkeit, sein tägliches Fitnessprogramm einfach in den Alltag zu integrieren. Warum also nicht mit dem e-Bike zur Arbeit fahren oder die Kinder in die Schule bringen? Schon 30-45 Minuten Fahrradfahren drei- bis viermal pro Woche trägt zu einem aktiveren Lebensstil bei, unterstützt den Muskelaufbau und senkt das Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen nachweislich. Es ist also gar nicht nötig, täglich eine Sporteinheit von zwei Stunden durchzuführen, sondern man kann durch leichte, aber kontinuierliche Veränderungen im Alltag bereits an Gewicht verlieren. 

Warum ein e-Bike ideal zum Abnehmen ist

Das e-Bike Fahren hat im Hinblick auf effektives und kontinuierliches Abnehmen zahlreiche Vorteile. Es bietet einen leichten und schonenden Einstieg in einen aktiven Alltag und fördert die Motivation und das Selbstbewusstsein in Bezug auf sportliche Ziele. Bevorzugt für ältere Menschen und Menschen mit Übergewicht, deren Knochen und Gelenke vorbelastet sind, ist das e-Bike-Fahren eine schonende Alternative. Um optimal Fett verbrennen zu können, empfehlen Wissenschaftler, dauerhaft im aeroben Bereich zu trainieren. Das bedeutet, der Kreislauf sollte in Schwung kommen, man sollte etwas außer Atem sein, aber nicht unter dauerhafter Atemnot und Überanstrengung trainieren. Mit dem e-Bike kann dieser Zustand optimal erreicht werden und die Unterstützung immer an die individuelle Leistung angepasst werden. Und das beste am e-Bike fahren: Neben dem Muskelaufbau und der Abnahme von Gewicht macht e-Bike Fahren einfach jede Menge Spaß!

Do

12

Sep

2019

Warum sich der Kauf eines e-Bikes auch für Best Agers lohnt

Warum sich ein e-Bike für Best Agers lohnt

Fahrradfahren scheint in vielen Fällen eine clevere und gute Alternative zum Auto zu sein – auch für Menschen im besten Alter. Es hält fit, man ist flexibel und zusätzlich wird frische Luft getankt. Was passiert aber, wenn es darum geht, längere Strecken zurückzulegen oder das Fahren auf einem herkömmlichen Fahrrad aufgrund von Beschwerden als zu anstrengend und belastend empfunden wird?

 

Ein e-Bike, oder auch Pedelec genannt, ist hier genau die richtige Lösung und bietet viele Vorteile im Alltag. Aber was genau ist überhaupt ein Pedelec und wo liegt der Unterschied zum e-Bike?

 

Der Begriff "e-Bike" hat sich bei den meisten Leuten durchgesetzt. Wer "e-Bike" sagt, meint jedoch meist eigentlich ein Pedelec. Der Begriff des e-Bikes beschreibt nämlich ein voll motorisiertes Fahrrad, welches anhand eines Gashebels beschleunigt werden kann und somit das eigene Treten komplett überflüssig macht. Ein Pedelec hingegen muss mit eigener Kraft vorangetrieben werden, um auf die Motorunterstützung zugreifen zu können.  Der Motor eines Pedelecs unterstützt den Fahrer maximal bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.

 

Besonders für „Best Ager“, also Menschen im besten Alter, kann ein solches Pedelec viele Vorteile bieten. 

Die gesundheitlichen Vorteile eine e-Bikes

Warum sich ein e-Bike für Best Agers lohnt

Fahrradfahren kann mit zunehmendem Alter anstrengender werden und vorrangig auf längeren Strecken können sich bei Menschen im besten Alter Beschwerden zeigen. Das kann viele letztendlich davon abhalten, überhaupt noch aufs Fahrrad zu steigen und längere Touren damit zu machen.

 

Doch gerade mit zunehmendem Alter – auch wenn man sich eigentlich noch ganz fit fühlt – sollte man die körperliche Bewegung nicht vernachlässigen und sich neue Herausforderungen setzen. Denn mangelnde Fortbewegung kann die leichten Altersbeschwerden, die so langsam einsetzen, noch verstärken. Da kann regelmäßiges Fahren mit dem e-Bike Abhilfe schaffen und auch zu einer besseren Körperhaltung beitragen.

 

Egal ob zum Einkaufen, zum Besuch bei Freunden oder auf dem Weg zur Arbeit, mit einem e-Bike können Menschen im besten Alter mit der sensiblen, auf die Trittfrequenz des Fahrers abgestimmten Motorunterstützung die alltäglichen Wege bestreiten. Das ist ein Vorteil des e-Bikes! 

Spielend leicht abnehmen – auch im besten Alter

Warum sich ein e-Bike für Best Agers lohnt

Wer kennt das nicht: Je älter man wird, desto schwieriger wird es, an Gewicht zu verlieren. Ein positiver Effekt des e-Bike Fahrens ist die Tatsache, dass es einem leicht gemacht wird, dauerhaft im aeroben Bereich zu trainieren. Vom aeroben Energiestoffwechsel spricht man, wenn beim Verbrennen von Kohlenhydraten und Fetten Sauerstoff verbraucht wird. Auf diese Weise wird Energie für die Muskelarbeit gewonnen. Dies funktioniert bei niedriger Trainingsbelastung wie langsamem Dauerlauf oder eben dem e-Bike fahren in angenehmer Geschwindigkeit.

 

Damit der Körper die Fettdepots angreift und möglichst viel Fett verbrannt werden kann, wird das Trainieren im aeroben Bereich empfohlen. Mit dem e-Bike kann man dies dauerhaft perfekt umsetzen. Der Körper muss niemals an sein Maximum gehen, die Gefahr der Überanstrengung besteht nicht und man schafft beste Voraussetzungen dafür, möglichst viele Kalorien und gleichzeitig Fett zu verbrennen. 

Körperliche Sicherheit durch Motorunterstützung

Die Befürchtung, dass das Ziel nicht erreicht werden kann und wenn überhaupt, dann unter Anstrengung sowie etwaiger Schmerzen und Strapazierung, hält viele Leute von der Fahrt mit dem Fahrrad ab. Der Mut für viele Strecken fehlt, was zur Folge hat, dass diese Wege schlichtweg nicht mehr zurückgelegt werden.

 

Mit Hilfe eines e-Bikes gewinnen Menschen im besten Alter die Möglichkeit, auch längere Strecken ohne Probleme und ohne Anstrengung zurückzulegen, weil die körperliche Leistung durch die Motorleistung des e-Bikes unterstützt wird.

 

e-Bike Fahren ist kreislaufschonend, macht flexibel und unabhängig. Außerdem können Sie sportliche Ziele ausbauen und diesen nachgehen.

Warum sich ein e-Bike für best Ager lohnt

Welche Vorteile das e-Bike Fahren noch bietet

Warum sich ein e-Bike für Best Ager lohnt

Das Fahren eines e-Bike bringt neben den zahlreichen Vorzügen für Best Ager natürlich noch weitere Vorteile mit sich, beispielsweise ist es gut für die Umwelt. Aufgrund des modernen Akkus und der Motorentechnik sind e-Bikes im Gegensatz zu Autos sehr CO² sparend. Die CO² Emission eines Kleinwagens ist auf den Kilometer gesehen rund 18 Mal höher als die eines e-Bikes.

 

Auch Spaß und Freizeitvergnügen sind nicht zu vergessen. Gemeinsamen Fahrradtouren mit der ganzen Familie steht nichts mehr im Wege, da die individuellen Leistungen der Fahrer mit Hilfe der Motorunterstützung auf ein Level gebracht werden können. Wenn Sie immer noch nicht von dem Kauf eines e-Bikes überzeugt sind, schauen Sie sich doch mal den folgenden Artikel an und erfahren sie noch mehr über die Gründe, warum auch Sie sich ein e-Bike kaufen sollten. 

Fr

23

Aug

2019

e-Rennräder – Ein weiterer Trend oder die Innovation im Rennsport?

e-Rennräder – Ein weiterer Trend oder die Innovation im Rennsport?

Rennradfahren ist seit vielen Jahren eine sehr beliebte Sportart und das Rennrad unter den Zweirädern nicht mehr wegzudenken. Das Rennradfahren beansprucht verschiedene Teile des Körpers und verbindet Aktivität mit Freizeit in der Natur. Egal ob alleine oder im Team – Rennradfahren ist für jedes Geschlecht und jedes Alter eine großartige Sportart, um fit und gesund zu bleiben.

 

So ist es nicht verwunderlich, dass auch die e-Bike Branche immer mehr Interesse an Rennrädern zeigt. Seit einigen Jahren gibt es Hersteller, die neben City e-Bikes oder e-Mountainbikes auch Rennräder mit elektronischer Unterstützung auf den Markt bringen, auch Road e-Bikes genannt. Wo die Herausforderungen bei e-Rennrädern liegen und für wen Sie besonders gut geeignet sind, klären wir in folgendem Artikel. 

Die Anforderungen an ein e-Rennrad

e-Rennräder – Ein weiterer Trend oder die Innovation im Rennsport?

Elektro-Rennräder müssen sich einigen Herausforderungen stellen, die sich gegenseitig beeinflussen. Das Limit der Motorunterstützung für e-Rennräder liegt, wie bei allen anderen Pedelecs auch, bei 25 km/h.  Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, dass sich der Motor bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h geschmeidig abschaltet und über diesem Tempo keinen spürbaren Tretwiderstand mehr besitzt. Ohne die Unterstützung des Motors sollten Rennräder dem Fahrer ein möglichst natürliches Fahrgefühl geben.

 

Aufgrund des Motors und des Akkus bringt das e-Rennrad natürlich mehr Gewicht auf die Waage als ein herkömmliches Rennrad. Und da es bei dieser Art des e-Bikens in der Regel um Geschwindigkeit geht, ist es umso wichtiger, dass die Gewichtsverteilung stimmt und die Geometrie laufruhig ist. Je mehr Reichweite man haben will, desto größer muss der Akku sein, was ein höheres Gewicht bedeutet. Bei einem e-Rennrad sollte also ein Mittelweg zwischen ausreichend Reichweite und möglichst geringem Gewicht gefunden werden.

 

Nicht zu missachten ist, dass ein e-Rennrad seine filigrane und dynamische Bauweise beibehalten muss, um es für Rennradfahrer attraktiv zu machen. Die Integration des Akkus und die Bedienbarkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Welche Eigenschaften hat das e-Rennrad?

e-Rennräder – Ein weiterer Trend oder die Innovation im Rennsport?

e-Rennräder sind also trotz zusätzlichem Gewicht und Antriebssystem sehr schlank gestaltet. Das schlanke Design wird dadurch erreicht, dass das Antriebssystem vollständig in den Rahmen integriert ist. Dadurch ist auf den ersten Blick meist gar nicht zu erkennen, dass es sich um ein elektrobetriebenes Rad handelt. Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, die man mit dem e-Rennrad erreichen kann, entkoppelt der Motor eines e-Rennrads über 25 km/h nahezu komplett, sodass man bei höheren Geschwindigkeiten ohne Widerstand und sehr natürlich fährt.

 

Bei den verbauten Motoren handelt es sich meist um Mittelmotoren, die ihre Leistung direkt über die Kette an das Hinterrad übertragen. Für die richtige Übersetzung sorgt dabei eine leistungsfähige und robuste Kettenschaltung. Ein Faktor, der zwar auch ins Gewicht fällt, aber für Bikes mit extra Beschleunigung unerlässlich ist, sind Scheibenbremsen, die das Bike bei jedem Wetter zuverlässig zum Stehen bringen.

Welche Vorteile bieten e-Rennräder und für wen?

e-Rennräder – Ein weiterer Trend oder die Innovation im Rennsport?

„Wo bleibt beim e-Rennradfahren die Herausforderung für die körperliche Fitness?“ Diese oder ähnliche Fragen stellen viele Rennradfahrer und kritische Stimmen. Doch beim e-Rennradfahren geht es keineswegs darum, mit dauerhafter Motorunterstützung zu fahren, sondern temporär auf Hilfe zurückzugreifen. Es geht nicht darum, eine gemütliche Radtour zu machen, sondern darum, die eigenen Kräfte auf sportlichen Touren optimal einsetzen zu können und auch schwierige Abschnitte und Passagen zu überwinden. Besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen oder an Steigungen kommt die Unterstützung zum Einsatz und sorgt dafür, dass die Herzfrequenz stabil bleibt und der Puls seinen normalen Bereich nicht verlässt. Es gibt also viele Möglichkeiten, die Unterstützung des Motors beim e-Rennrad sinnvoll einzusetzen.

 

Auch für gemeinsame Fahrten von trainierten und weniger trainierten Fahrern ist die Unterstützung durch den Motor sehr sinnvoll. Eine Anpassung der Geschwindigkeiten ist nicht notwendig und alle Altersklassen, Geschlechter und Fitnesslevel können auf einer gemeinsamen Tour vereint werden. 

 

Es gibt also viele Vorteile und Argumente für das elektrobetriebene Rennrad. Auch für Sportler wird ein sehr individuelles Training ermöglicht, ohne groß Rücksicht nehmen zu müssen auf die Länge der Strecke und die Gegebenheiten. Gerade für Anfänger, die ihre Leistung stetig steigern wollen, ist die anfängliche Unterstützung auf den Trainingsstrecken sehr sinnvoll. Es ergeben sich Trainingsgruppen mit ganz unterschiedlichen Menschen und die Gefahr von gesundheitlichen Risiken durch Überanstrengung wird verringert.

 

Dies ist vor allen Dingen auch für ältere Fahrer ein großer Vorteil. Wenn das Rennradfahren jahrelange Leidenschaft war, das Alter aber die maximale Leistung nicht mehr zulässt, ist das Elektrorennrad die perfekte Möglichkeit, sein Hobby nicht an den Nagel hängen zu müssen, sondern sportlich aktiv zu bleiben, ohne gesundheitliche Risiken befürchten zu müssen. 

Die Zukunft des Elektrorennrads? Das Gravel e-Bike!

e-Rennräder – Ein weiterer Trend oder die Innovation im Rennsport?

Das Gravel e-Bike ist ein neuartiges Konzept im Bereich der e-Rennräder. Herkömmliche Rennräder haben sehr dünne Reifen und eignen sich somit ausschließlich für ebene und asphaltierte Wege. Mit dem Gravel e-Bike soll das geändert werden. Dank der breiten Reifen, des stabilen Rahmens und der Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad eignet sich das Gravel e-Rennrad auch für unbefestigte Strecken, wie Schotter und Feldwege. Der Einsatzbereich der e-Rennräder wird dadurch enorm erweitert und die Zielgruppe vergrößert. Für viele Menschen hat das Gravel e-Bike einen besonderen Reiz, da es im sportlichen Bereich genutzt werden kann, ausdauernden Touren standhält und auch auf Wegen abseits der asphaltierten Straße eine gute Figur macht, was die Touren abwechslungsreich und spannend macht. Die Stabilität des Rads gibt dem Fahrer eine enorme Sicherheit und die steigende Beliebtheit spricht für das Konzept.

Fr

16

Aug

2019

ABS für e-Bikes – Was können Antiblockiersysteme für die Sicherheit tun?

ABS für e-Bikes von Bosch
Quelle: Bosch

ABS – das Antiblockiersystem ist aus den meisten Kraftfahrzeugen wie Autos oder Motorrädern nicht mehr wegzudenken. In Situationen, in denen plötzliches oder starkes Bremsen unausweichlich ist, ermöglicht ein ABS eine enorme Steigerung der Fahrsicherheit. Im Zuge dessen verhindert es durch Reduzierung des Bremsdrucks, dass die Räder des Fahrzeugs bei einer Vollbremsung blockieren und der Fahrer die Kontrolle über das Gefährt verliert. Gelangt man also beispielsweise in die Situation, dass ein Tier plötzlich auf die Straße springt und man eine Vollbremsung machen muss, sorgt das ABS dafür, dass der Fahrer die gesamte Kontrolle über den Lenker behält und das Fahrzeug ruhig weiterlenken kann – ohne dass sich das Fahrzeug überschlägt.  

Was sich an Autos bewährt hat, ist auch für e-Bikes unausweichlich?

ABS bei Riese & Müller

Aufgrund der enormen und bewährten Sicherheitsvorteile bei Autos und Motorrädern stellt sich auch immer mehr die Frage, wie sinnvoll ein Antiblockiersystem für e-Bikes ist. Auch mit dem e-Bike kann man schnell in Situationen gelangen, in denen man plötzlich und sehr unvorhergesehen bremsen muss, woraus im schlimmsten Fall das Überschlagen des e-Bikes resultiert. Im Hinblick auf die ständig wachsende Popularität von e-Bikes und immer mehr Menschen, die diese nutzen, kommt es auch immer häufiger zu Unfällen. Dabei kommen sowohl Kollisionen mit anderen Fahrern als auch sogenannte Alleinunfälle immer häufiger vor – und insbesondere bei Alleinunfällen ist oft ein zu starkes Bremsen verantwortlich.

Wie funktioniert das Antiblockiersystem von Bosch bei e-Bikes?

ABS für e-Bikes von Bosch
Quelle: Bosch
ABS von Bosch

Da schwächere Bremsen keine Lösung sind, hat Bosch 2018 das erste ABS für e-Bikes entwickelt. Dabei wurde eine Kombination aus Vorderrad-ABS und Hinterrad-Abheberegelung angefertigt, sodass zum einen das Wegrutschen und Blockieren der Reifen verhindert wird und zum anderen das Abheben des Hinterrads. Das funktioniert, indem Sensoren dauerhaft die Geschwindigkeit der Laufräder überwachen und registrieren. Außerdem überwacht das System auch das Verhalten der Hinterräder und kann somit einen drohenden Überschlag verhindern, wenn es dazu kommen sollte. Fahrstabilität, Sicherheit und Lenkbarkeit des e-Bikes werden dadurch deutlich erhöht. Das ganze System greift ab einer Geschwindigkeit von 6 km/h und wirkt sogar noch 2-4 Stunden nach Ausstellen des Motors. Über eine ABS Kontrollleuchte auf dem Display, welches am Lenker angebracht wird, kann jederzeit kontrolliert werden, ob das ABS aktiv ist oder nicht.

Ist das Antiblockiersystem ein Muss für jeden e-Biker?

ABS für e-Bikes von Bosch
Quelle: Bosch

Um die Sicherheit im Straßenverkehr nachhaltig zu erhöhen und zu verbessern, ist das ABS für e-Bikes definitiv sehr sinnvoll. Verliert man die Kontrolle über sein Pedelec, kann man nämlich nicht nur sich selbst, sondern vor allem auch andere Menschen schwer verletzen. Insbesondere wenn man das e-Bike täglich nutzt und damit längere Strecken zurücklegt, sollte man alles für eine größtmögliche Fahrsicherheit tun und das Risiko für schwere Unfälle um jeden Preis verringern. 

 

Seit Herbst 2018 sind verschiedene Pedelecs von Haibike sowie Riese & Müller mit Bosch e-Bike ABS im Handel erhältlich. So können beispielsweise das Haibike SDURO Trekking 3.5, das Riese & Müller Delite GT und das Riese & Müller Homage GT wahlweise mit ABS erworben werden. 

Mi

07

Aug

2019

Das Radtouren-Streckennetz in Deutschland

Das Radtouren-Streckennetz in Deutschland

Urlaub mit dem e-Bike? Für einige Menschen wahrscheinlich undenkbar, in der freien Zeit derart aktiv zu sein und auch noch mehrere hundert Kilometer hinter sich zu lassen. Für Viele ist im Urlaub wohl der Gang zum Buffet der weiteste Weg, den sie zurücklegen. Doch zahlreiche Menschen nutzen ihren Urlaub auch dazu, neue Länder und Regionen auf dem Fahrrad oder dem e-Bike zu erkunden – 5,5 Millionen Deutsche waren es 2018, das ergibt eine Analyse des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub). Rund drei Viertel von ihnen haben dabei auf ihren ausgiebigen Radtouren unterschiedliche Übernachtungsorte gewählt.

 

Tatsächlich gibt es nirgendwo auf der Welt ein derart dichtes Streckennetz für Fahrradtouren wie in Deutschland. Dieses Streckennetz bezeichnet markierte, touristisch genutzte Routen ab einer Länge von 100 Kilometern. Die meisten Radwege führen entlang von Flüssen, einzigartigen Landschaften oder sind kulturellen Themen und Sehenswürdigkeiten gewidmet. 

Die 12 Deutschland Routen

Radtouren-Netze in Deutschland

Ende der neunziger Jahre entstand die Idee für ein ausgefeiltes Netz von Radwegen in ganz Deutschland. Vorher wurde der Radtourismus hierzulande deutlich unterschätzt. Initiiert und umgesetzt wurde das Projekt vom deutschen Tourismusverband, den Landesmarketing-organisationen und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub. Dieser verzeichnet aktuell knapp 175000 Mitglieder und ist somit die größte Interessenvertretung von Radfahrern in Deutschland und weltweit. Heraus kamen 12 Routen, mit deren Hilfe nationales Gebiet verbunden und die Koordination über die Ländergrenzen hinaus geschaffen werden sollte. Die ersten sechs Routen verlaufen von Westen nach Osten, die Routen 7-12 von Norden nach Süden. Insgesamt summieren sich die einzelnen Strecken auf rund 12000 Kilometer. Am beliebtesten unter Radfahrern sind dabei Strecken entlang von Flüssen oder Seen, wie dem Bodensee oder dem Königssee. 

Jede Route hat ihren eigenen Routenbetreiber

Radtouren-Netze in Deutschland

Um dafür zu sorgen, dass die Routen jederzeit unversehrt bleiben und stetig entwickelt und verbessert werden, hat jede Radroute ihren eigenen Routenbetreiber. Dieser kümmert sich um die Vermarktung, die Infrastruktur und die stetige Weiterentwicklung der Strecken. Seit 2006 gibt es außerdem regelmäßige Kontrollen und ein eindeutiges Qualitätssiegel, für welches man einige Kriterien erfüllen muss: Dafür kann der Routenbetreiber die so genannten Routeninspektoren beauftragen, die seine Strecke anhand verschiedener Kriterien bewerten und überprüfen. Bewertet werden unter anderem die Breite der Wege, die Beschaffenheit der Oberfläche und die Beschilderung. Außerdem fließen die Routenführung, die Verkehrsbelastung und die Anbindung des Radweges an öffentliche Verkehrsmittel mit in die Bewertung ein. Das ADFC Gütesiegel wird für eine Dauer von 3 Jahren vergeben, danach muss die Route erneut dem Qualitätstest unterzogen werden. 

Das Euro Velo Netz

Ein weiteres großes Projekt stellt das Euro Velo Netz dar. Seit 1995 wird an einem grenzübergreifenden europäischen Fahrradnetz gearbeitet, an dem mehr als 40 Nationen beteiligt sind. Für das internationale Streckennetz sind 16 Routen mit bis zu 750000 Kilometern geplant. Ziel ist es, dass man Europa komplett mit dem Fahrrad oder dem Pedelec durchqueren kann. Die längste Route ist dabei der Iron Curtain Trail mit 10400 Kilometern. Er führt von Norwegen durch 20 Länder bis hin zum schwarzen Meer nach Bulgarien. 

Immer unterwegs auf dem richtigen Weg

Wenn Sie sich einmal für eine Route entschieden haben, gibt es natürlich mehrere Hilfsmittel, um den richtigen Weg zu finden – auf eine vollständige Beschilderung entlang der Routen kann man sich nämlich nicht zu 100 % verlassen. Um sicher zu gehen, sollten Sie also stets ein GPS Gerät oder die Navigation auf dem Smartphone inklusive Ortungsdienste bei sich haben.

 

Es gibt zusätzlich einige Apps, die dem Fahrer hilfreich zur Seite stehen. Komoot beispielsweise liefert dem e-Biker eine große Menge an verfügbaren Routen und eine individuelle Routenplaner-Funktion. Weitere Informationen bietet außerdem die Seite Radreise-wiki.de. Hier gibt es jede Menge Tipps, Routen und Beiträge zu vielen verschiedenen Themen rund um das Radfahren. Das Webportal Bycicle Routes & Tours präsentiert mehr als 700 Radwege in ganz Europa und stellt zu jeder Route das passende Höhenprofil und einen GPS Track zum Herunterladen zur Verfügung. Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, eigene Reiseberichte zu erstellen und sich untereinander auszutauschen, etwa zu Themen wie Unterkünften oder Sehenswürdigkeiten.

Radtouren-Netze in Deutschland

In Deutschland existieren tolle und zahlreiche Möglichkeiten für lange, ausgiebige Ausflüge mit dem e-Bike. Ob nur einen Tag oder gleich mehrere Tage, ob am Meer oder in den Bergen – die Vielfältigkeit der Touren ist unvergleichlich und bietet für jedes Interesse etwas Passendes. Und um auch bei möglichen Notfällen nicht ganz hilflos dazustehen, ist es immer sinnvoll, etwas Werkzeug und Ersatzteile dabei zu haben. Außerdem sollten das Handyladekabel und ein kleines Erste Hilfe Set nicht fehlen. Jetzt aber gute Fahrt!

Mo

05

Aug

2019

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Welche Möglichkeiten habe ich auf einer e-Bike Tour mit Kindern? Diese Frage haben sich mein Mann und ich gestellt, als wir im Bike Urlaub mit seinem 8-jährigen Sohn Fynn unterwegs waren. Im Gegensatz zu uns fährt Finn nämlich ein normales Fahrrad und kein Pedelec. Um das auch so beizubehalten und trotzdem auf gemeinsame Touren gehen zu können, musste eine Lösung her. Welche Möglichkeiten wir durchdacht haben und für welche Variante wir uns letztendlich entschieden haben, habe ich in einem kleinen Testbericht für Sie festgehalten.

 

Die naheliegendsten Möglichkeiten haben wir jedenfalls nicht als die Besten erachtet:

Die Erwachsenen fahren e-Bike und die Kinder mit einem normalen Fahrrad

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Was im ersten Augenblick sehr böse klingt, kann durchaus funktionieren. Natürlich ist es möglich, die e-Bikes auch ohne Motorunterstützung zu fahren – vorausgesetzt, der Antrieb verfügt über einen sehr geringen Tretwiderstand. Das Problem sind hierbei die Steigungen. Auf geraden Wegen fahren Kinder natürlich problemlos ohne Unterstützung, doch auf längeren Aufwärtsstrecken wird das viel zu anstrengend. Und dem Kind händische Unterstützung zu geben, erschien uns als zu mühselig und außerdem sehr gefährlich

Den Kindern ebenfalls ein e-Bike besorgen

Klingt logisch, oder? Um gemeinsame Fahrrad-Touren machen zu können, liegt es nahe, die Kinder ebenfalls mit e-Bikes auszustatten. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: ein eigenes e-Bike kaufen oder ein e-Bike leihen.

Ein e-Bike für Kinder kaufen

Natürlich gibt es mittlerweile zahlreiche Hersteller, die auch e-Bikes speziell für Kinder herstellen und anfertigen. Uns war es aber wichtig, dass Fynn erst einmal ein Gefühl für das Fahren im Gelände bekommt und es richtig lernt, bevor er sich mit dem zusätzlichen Gewicht, dem Motorschub und dem Wechsel der Unterstützungsstufen beschäftigen muss.

Ein e-Bike für Kinder leihen

Ebenfalls aus den oben genannten Gründen wollten wir auch auf diese Möglichkeit zunächst verzichten. Es gibt natürlich viele Verleiher, die mittlerweile auch e-Bikes für Kinder anbieten, allerdings findet man noch lange nicht überall auch e-Mountainbikes speziell für Kinder

Die dritte Möglichkeit – der Radanhänger

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Ein Radanhänger ist eine sehr praktische Erfindung, in unseren Augen jedoch eher für kleinere Kinder geeignet. Das Kinderrad hat in dem Fall anstelle eines Vorderrads eine Kupplung für ein anderes Rad. Das Zugfahrrad fährt somit voraus, gibt die Geschwindigkeit vor und kann das Kinderrad im Zweifel komplett ziehen. Optimalerweise können die Kinder mitarbeiten und kräftig in die Pedale treten. Zu bedenken ist dabei definitiv, dass aufgrund der zusätzlichen Last auch die Reichweite des Akkus deutlich sinkt.

 

In unserem Fall sprach außerdem dagegen, dass Fynn schon ziemlich fit ist auf seinem Fahrrad, sich gern selbst herausfordert und natürlich allein bestimmen will, wie schnell er fährt und in welche Richtung er lenkt. In unseren Augen ist der Radanhänger also eine optimale Möglichkeit für Familien mit kleineren Kindern, aber nicht die passende Lösung für uns.

Die Lösung – das Abschleppseil für Fahrräder

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Die optimale Lösung schien also gar nicht mal so leicht zu finden und so standen wir dem Ganzen zunächst etwas ratlos gegenüber. Nach längerer Recherche sind wir aber dann doch auf eine Möglichkeit gestoßen, die uns als ganz interessant erschien und die wir definitiv austesten wollten. Und zwar ist es das Abschleppseil für Fahrräder; ein elastisches Seil, welches um den Spacer oder das obere Ende des Steuerrohrs am Kinderrad gelegt wird. Das andere Ende des Seils wird am Elternrad befestigt und zwar, je nach Geometrie des Rads, am oberen Ende des Sitzrohrs oder an der Sattelstütze. Und dann funktioniert das Ganze eigentlich genau so, wie das Abschleppen eines Autos. Zunächst standen wir dem Ganzen auch etwas kritisch gegenüber, aber mein Mann und ich haben uns dazu entschieden, das Seil zu bestellen und es zunächst gegenseitig auszuprobieren, um das Verhalten und das Fahrgefühl mit Seil kennen zu lernen.

Welches ist das richtige Abschleppseil?

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Fahrradabschleppseile sind tatsächlich gar nicht mal so leicht zu finden. Bei unserer Suche sind wir auf zwei Produkte gestoßen, nämlich ein „No Name“-Seil für 30 Euro und das „ToWhee“-Seil plus Karabiner für 60 Euro. Da wir nicht genau wussten, ob das Ganze überhaupt funktioniert und wie wir mit dem Seil zurechtkommen würden, haben wir uns zunächst für die günstigere Variante entschieden.

 

Bei unseren ersten Versuchen mit dem Seil stellten wir fest, dass die Qualität des Seils nicht zu 100% das war, was wir uns vorgestellt hatten. Dennoch waren wir uns sicher, dass die Methode mit dem Seil funktionieren könnte und somit starteten wir in den Urlaub. 

Das erste Mal Anfahren mit dem Abschleppseil

Tatsächlich gestaltete sich das Ganze einfacher als gedacht. Bereits der erste Versuch des Anfahrens hat problemlos funktioniert. Das Seil sollte auf Spannung gehalten werden und beide Bikes müssen langsam losfahren. Anschließend sollte das Vordere, in unserem Fall also das e-Mountainbike, die Geschwindigkeit langsam steigern, sodass sich das Seil weiter spannt und das hintere Fahrrad immer mehr gezogen wird.

Das Handling des Abschleppseils während der Tour

Die geraden und ebenen Wege sind wir ohne jegliche Hilfe gefahren und das Seil wurde währenddessen quasi nicht benötigt. Das ständige An- und Abmontieren des Seils war daher zwar etwas nervig, aber es ging jedes Mal auch sehr schnell. Da das Verstauen eigentlich die meiste Zeit in Anspruch genommen hat, haben wir das Seil irgendwann nur noch um unseren Körper geschlungen, wenn wir es gerade nicht gebraucht haben.

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Tatsächlich sind wir von Zeit zu Zeit mutiger geworden und haben uns so auch langsam von den Hauptwegen ab auf kleinere Trails gewagt. Das Seil ist von 1,80 Meter auf ganze 4 Meter dehnbar. Mit 2 bis 2,5 Metern Abstand zwischen den Rädern war das Seil permanent leicht gespannt und auch kleinere Kuhlen oder Äste waren keine Hindernisse für die gemeinsame Fahrt. Sehr wichtig und unumgänglich ist natürlich, dass beide Fahrer permanent konzentriert und aufmerksam sind und miteinander kommunizieren. Vor allem starke Bremsmanöver müssen angekündigt werden, damit es nicht zu Auffahrunfällen kommen kann. In unserem Fall ist die Auffahrunfall-Bilanz während des ganzen Urlaubs glücklicherweise bei Null geblieben. 

Achtung vor zu schneller Gewöhnung an das Abschleppseil

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Neben den ganzen praktischen Vorteilen ist es natürlich sehr gemütlich für die Kinder, wenn sie gezogen werden und sich selbst nicht mehr so viel anstrengen müssen. Daher möchten wir Sie gerne davor warnen, dass sich die Kinder sehr schnell an diese Situation gewöhnen können und sich nicht mehr so sehr anstrengen wie zuvor, da sie ja im Zweifel Hilfe bekommen. Um dem entgegen zu wirken, habe ich an Steigungen, bei denen ich überzeugt war, dass Fynn diese auch allein schafft, oftmals eine Herausforderung aus dem ganzen gemacht und bin mit ihm gemeinsam, selbstverständlich auch ohne Unterstützung, die Berge hochgefahren. Geteiltes Leid ist halbes Leid!

Die Motor- und Akkuleistung beim Abschleppen mit dem Fahrradseil

Der Akkuverbrauch ist deutlich erhöht, wenn man ein Kind und ein zweites Fahrrad hinter sich herzieht. Da auch der Turbo-Modus öfter verwendet wird, sinkt dementsprechend die Reichweite des Akkus. Für das e-MTB, welches Fynn samt Bike gezogen hat, haben wir vorsichtshalber also einen Ersatzakku am Unterrohr befestigt. Tatsächlich haben wir aber nicht sonderlich mehr Akkuladung als sonst auch verbraucht, da wir auf ebenen Strecken fairerweise immer ohne Unterstützung gefahren sind.

 

Der Motor des e-MTB, der Shimano E8000, hat sich die zusätzliche Last keineswegs anmerken lassen. Er ist stets geräuschlos geblieben und auch trotz 20 Grad Außentemperatur konnten wir keine außergewöhnliche Hitzeentwicklungen feststellen. 

Unser Fazit zum Fahrrad-Abschleppseil für Kinder

Im Großen und Ganzen sind wir von der Methode sehr begeistert. Ohne sich großartige Gedanken über die Streckenführung machen zu müssen, kann man einfach losradeln und jede Steigung in Angriff nehmen. Wir haben gemeinsam Wege und Trails erklommen, die wir so zu Dritt ohne das Seil nicht hätten fahren können. Das Befestigen und Lösen des Seils ist Dank der Karabiner sehr einfach und benötigt nicht viel Zeit. Einzig das Verstauen des Seils war zwischendurch etwas zeitaufwendig.

 

Wenn alle Beteiligten stetig aufmerksam sind, ist es kein Problem, auch anspruchsvolle Strecken in Angriff zu nehmen. Zusätzlich kann das Kind aber auch weiterhin seine eigenen Fähigkeiten verbessern, üben und auf einfachen Streckenabschnitten ganz eigenständig fahren.

 

Das Einzige, was wir beim nächsten Mal anders machen werden ist, dass wir auf das teurere Seil von „TowWhee“ umsteigen. Unser No-Name-Produkt wies bereits nach unserer Woche der intensiven Nutzung einige Gebrauchsspuren auf und begann auszuleiern.

 

Alles in allem jedoch eine tolle, unkomplizierte Sache und definitiv weiterzuempfehlen!

e-Bike fahren mit Kindern mit dem Fahrrad-Abschleppseil

Fr

02

Aug

2019

Testbericht Hercules Edison Sport I

Das Hercules Edison Sport I im Praxistest

Das Hercules Edison Sport I besticht mit Liebe zum Detail und beweist, dass ein Trekking e-Bike nützlich und komfortabel zugleich sein kann. Unser Tester Marcus hat das Edison Sport I bei einer Radreise genau unter die Lupe genommen und hinsichtlich AusstattungKomfort und Fahreigenschaften getestet.

 

Für den Praxistest des Trekking e-Bikes von Hercules ist Marcus über etwa 370 km und 4 Tage entlang der Mosel von Köln nach Trier gefahren. Obwohl auf dieser Strecke nicht viele unbefestigte Wege zu finden waren, war er dennoch gespannt, wie sich das Edison Sport I mit seinem Komfort-Paket und dem Shimano Steps Motor auf der Tour schlägt. Aber lesen Sie selbst:

Ein Trekking e-Bike für lange Strecken

Insbesondere das Design und der integrierte 504 Wh starke Lithium-Ionen-Akku von Shimano gefallen mir auf den ersten Blick. Auch fällt mir sofort ins Auge, dass Hercules beim Edison Sport I einiges in den persönlichen Komfort des Fahrers investiert hat – die SR Suntour Nex-E25 Federgabel mit 63 mm Federweg ist meiner Meinung nach ideal für holprige Schotterpisten oder schlechte Radwege. Auch der gut dämpfende Sattel und die in Serie montierten ergonomischen Griffe – beides von Ergon - versprechen gute Voraussetzungen für die gesamte Tour. Gerade auf langen Touren finde ich außerdem die Befestigungsmöglichkeit für eine zweite Trinkflasche sehr praktisch.

Das Shimano Steps-Paket im Hercules Trekking e-Bike

Das Hercules Edison Sport I im Praxistest

Dass ein Trekking e-Bike wie das Hercules Edison Sport mit dem Shimano Steps E800 Motor ausgestattet ist, ist nicht selbstverständlich. Der Antrieb stammt eigentlich aus dem e-Mountainbike Bereich und ist mit seinen 70 Nm Drehmoment und der 504 Wh Akkukapazität nämlich eher für extremere Einsätze gedacht. Das heißt: Mit diesem Motor ist fast alles möglich, sowohl eine entspannte Tour an der Mosel als auch heftige Anstiege im Gebirge. Das beweist den sportlichen Anspruch von Hercules bei diesem Trekking e-Bike, und macht sich auch im Namen bemerkbar: Edison Sport I.

Das Hercules Edison Sport I im Praxistest

Der Steps E800 Motor von Shimano überzeugt zudem auf ganzer Linie, was seinen Energieverbrauch angeht. Die Etappen meiner Tour waren unterschiedlich lang – 85 Kilometer ohne Zwischenladen mit 20 kg Gepäck waren bei meinem Körpergewicht das Maximum, was ich erreichen konnte. Das ist im Vergleich mit anderen Systemen eine sehr ordentliche Leistung!

 

Auch das Shimano Deore 10-Gang Schaltwerk hat sehr harmonisch mit dem Antrieb gearbeitet. In Kombination mit dem Steps E8000 Shimano Motor und seinen 70 Nm konnte ich das Trekking e-Bike zu jeder Zeit richtig einsetzen, und selbst extreme Anstiege mit 16 % Steigung waren kein Problem. Die Schaltung war in der Praxis sehr angenehm – einen zusätzlichen Gang hätte ich in der Praxis nicht benötigt.

Eine Unterstützungsstufe für jeden Zweck

Die Unterstützungsstufen des Edison Sport I – ECO, TRAIL und BOOST – bieten mir in jeder Situation eine optimale Unterstützung. Besonders positiv aufgefallen ist mir der Modus TRAIL, der sich dynamisch perfekt auf die jeweilige Fahrsituation einstellt. Dynamisch heißt hier, dass sich die Leistung des Motors mit dem Druck anpasst, den ich auf das Pedal ausübe. Das erzeugt ein sehr natürliches Fahrgefühl, und außerdem muss ich nicht ständig zwischen den Unterstützungsstufen wechseln. Angetan hat es mir auch das kleine und kompakte Shimano Display, das mir alle wichtigen Informationen wie Modus oder Restreichweite anzeigt. Mehr braucht man doch eigentlich nicht, oder?

Das Hercules Edison Sport I im Einsatz

Ich habe mich auf dem Hercules Edison Sport I während meiner gesamten Tour sehr wohl gefühlt. Die Geometrie des Bikes passt perfekt zu einem Trekkingrad, auf dem man sportliche Leistung zeigen und gleichzeitig bequem und komfortabel ein paar längere Strecken fahren möchte. Auch meine 20 kg zusätzliches Gepäck waren kein Problem für das 26 kg schwere Edison Sport I.  Nie hatte ich das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, mehr noch: Schnelle Kurven, Schotter & Feldwege oder auch schnelle kurvenreiche Abfahrten haben mir viel Spaß gemacht! Oft hatte ich ein dickes Grinsen im Gesicht. 

Komfortable und robuste Komponenten

Kleine Fehler verzeiht das Trekking e-Bike von Hercules übrigens sehr gut: Die Bremsen haben bei schnellen Abfahrten und trotz des Gewichts zuverlässig verzögert – die Bremsanlage passt also ausgezeichnet.

 

Auch die großen 28“ Laufräder mit Schwalbe Energizer Bereifung passen zum Edison Sport I. Kurven lassen sich zackig fahren, und bei hohen Geschwindigkeiten beweist das Rad Laufruhe. Überhaupt hat das Bike mit einem ruhigen Geradeauslauf und einer hohen Rahmensteifigkeit überzeugt.

 

Ein Highlight für mich: Das Ergonomie-Paket von Ergon, das auf den langen Etappen meiner Tour die Verweildauer auf dem Edison Sport I verlängert hat. Besonders für längere Touren wie meine ist diese Ausstattung Gold wert! Die verwendeten Hörnchen an den Lenkgriffen waren auf geraden Strecken bequem, da ich einfach meine Haltung wechseln konnte, obwohl mir anfangs tatsächlich manchmal die Finger eingeschlafen sind. Hinsichtlich des Komforts bleiben also eigentlich keine Wünsche offen! Vielleicht würde ich mir noch eine gefederte Sattelstütze einbauen, aber grundsätzlich waren unebene Strecken kein Thema.

Das Zubehör

Das Hercules Edison Sport I im Praxistest

Mit dem Hercules Edison Sport I ist man für den Straßenverkehr und in der Abenddämmerung bestens gerüstet – die Herrmans H-Black Pro LED Scheinwerfer und die im Gepäckträger integrierte LED Rückleuchte haben mir sehr gut gefallen. Der Frontscheinwerfer wirft einen großen Kegel vor die Reifen, sodass ich Hindernisse und Pfützen frühzeitig erkennen konnte. Mit bis zu 230 Lumen und 100 Lux ist der Herrmans Frontscheinwerfer zudem stark genug, um auch bei Dämmerung oder Dunkelheit den Weg gut zu erkennen. Und auch der Gepäckträger konnte durch Stabilität überzeugen.

Mein Fazit zum Hercules Edison Sport I

Das Hercules Edison Sport I im Praxistest

Das Hercules Edison Sport I ist ein tolles Touren e-Bike, das auch über lange Strecken nicht langweilig wird und immer genügend Power hat, um auch schwierige Anstiege zu meistern. Auf steilen Abfahrten mit Serpentinen konnte man das Edison Sport I bei hoher Geschwindigkeit sogar mit einem Rennrad vergleichen! Und selbst bei voller Zuladung war es hier sehr agil und dynamisch.

 

Ein kleines Manko ist der fehlende An-/Ausschalter des Frontlichts. Dennoch: In der Summe hat man mit dem Hercules Edison Sport I ein hochwertigessehr gut ausgestattetes und durchdachtes e-Tourenrad mit sportlich-flottem Charakter und top Motor für Fahrspaß auf langen Strecken.

 

Mich persönlich hat das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut überzeugt, denn ich kann mit dem Trekking e-Bike sofort auf Tour gehen und muss nicht noch viel Geld in Ergonomie oder Umbauten stecken. Drauf setzten, losfahren und glücklich sein! Sogar zum Pendeln könnte ich mir das Edison Sport I gut vorstellen – es ist einfach ein toller Allrounder.

Mi

31

Jul

2019

Testbericht Husqvarna MC5

Testbericht Husqvarna MC5

Ein Hingucker der besonderen Art

Das Husqvarna MC5 ist ein echter Hingucker unter den e-MTB Modellen und überzeugt mit einigen optischen Besonderheiten. Sorgfältig ausgewählte Farbkombinationen gehen einher mit unverwechselbarer Optik, etwa durch das Platzieren des Federbeins. Die Motorrahmen-Integration, auch Skeleton Interface genannt, lässt die MC Kollektion in Kombination mit der stabilen Motorschutzplatte aus der Masse herausstechen und spektakulär aussehen. Auch eine Trinkflasche findet in der Konstruktion noch seinen Platz und gewährt so ausreichend Flüssigkeit während einer Fahrt. 

Der richtige Modus für jede Situation

Testbericht Husqvarna MC5

Optimal zu fahren ist das Husqvarna MC5 auf längeren Touren und anspruchsvollen Ausflügen in die Natur. Es macht aber auch auf spannenden und erlebnisreichen Trails eine 1A Figur. Mit seinem 150 mm Fahrwerk bietet das e-MTB eine gemütliche, aufrechte Sitzposition - sein mindestens 500 Wh Akku (630 Wh bei den höherwertigeren Modellen) liefert auch nach 3-4 Stunden Fahrt noch Power für die Tour.

 

Zu verdanken ist dies dem Shimano E8000 Motor, welcher besonders reichweitenstark ist. Der Motor läuft leise und bietet ausreichend Schub. Auf ebenmäßigem Untergrund kann man so locker ganz auf den Antrieb verzichten, da der Tretwiderstand sehr gering ist. Geht es bergauf, kommt man mit etwas Training sogar auch im Eco-Modus klar. Der Trail-Modus ist optimal für steile, etwas kompliziertere Trails und Anstiege. Ordentlich Power verleiht einem der Boost-Modus - er sorgt für Speed auf den letzten Höhenmetern und am Ende einer Tour. Permanent bleibt die Front des e-Mountainbikes stoisch am Boden, sodass man auch bergauf gemütlich treten kann, ohne Probleme mit dem Gleichgewicht zu haben.

Ausdauer der ganz besonderen Art

Testbericht Husqvarna MC5

Beim Husqvarna MC5 steht man ziemlich mittig im Bike und hat die Möglichkeit, durch die obligatorisch versenkbare Sattelstütze viel Bewegungsfreiheit im e-Mountainbike auszunutzen. Aufgrund des breiten Lenkers und des kurzen Vorbaus hat der Fahrer jederzeit die volle Kontrolle über das gesamte Bike.

 

Das Husqvarna MC5 ist im Gegensatz zu anderen e-MTBs relativ schwer, was allerdings keinerlei Nachteile darstellt. Ist das Bike einmal in Fahrt, möchte es auch mit Speed gefahren werden. Die Bremsen sind dabei zu jederzeit voll funktionsfähig und die breiten Reifen bieten durchweg auf jeder Strecke guten Grip. Auf unserer Testfahrt haben wir 50 km mit 1400 hm zurückgelegt und standen am Ende der Tour noch mit 30% Restladung da.

Testbericht Husqvarna MC5

Das Husqvarna MC5 - Unser Fazit

Das e-Mountainbike Husqvarna MC5 ist optimal geeignet für schöne ausgiebige Touren - auch gegen einen Ausflug in einen Bikerpark oder einen anspruchsvollen Trail ist nichts einzuwenden. Die Optik in Kombination mit dem Fahrkomfort und der ausgewogenen Geometrie - sowohl bergauf, als auch bergab - hat uns überzeugt. Es überzeugt hoffentlich bald auch Sie!

Di

30

Jul

2019

5 Fragen, die man sich vor dem Kauf eines e-Bikes stellen sollte

5 Fragen, die man sich vor dem Kauf eines e-Bikes stellen sollte

Ob im sportlichen Umfeld, in Familien oder für den Warentransport, e-Bikes bieten unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Für nahezu jeden Anspruch, jeden Geschmack und jedes Alter gibt es das passende Modell – da verliert man als Kunde manchmal den Überblick. Wenn Sie sich also für den Kauf eines e-Bikes entscheiden, ist es ratsam, sich vorab bereits mit einigen Fragen zu beschäftigen und so die Auswahl vor dem Beratungstermin beim Händler einzugrenzen. Wir geben Ihnen einen Überblick über die 5 wichtigsten Fragen, die Sie sich vor dem Kauf Ihres e-Bikes stellen sollten.

Wofür brauche ich das e-Bike?

5 Fragen, die man sich vor dem Kauf eines e-Bikes stellen sollte

Die Frage nach dem Einsatzzweck des e-Bikes ist der erste Schritt, um sein ideales Pedelec zu finden – denn sie grenzt sowohl die Kategorie des e-Bikes ein als auch, welche Klasse an e-Bike ich brauche. Da wäre für Freizeitfahrer beispielsweise ein S-Pedelec die falsche Wahl, zum Pendeln allerdings die richtige.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt umfasst, welcher Typ Fahrer ich bin. Denn wenn ich eher sportlich unterwegs sein möchte, ist eine andere Sitzhaltung notwendig, als wenn ich gemütlich fahren möchte. Auf e-MTBs sitzt man durch ein längeres Oberrohr und einen längeren Vorbau stärker nach vorne gebeugt und es lastet viel Gewicht auf den Händen. Am bequemsten geht es dagegen beim City e-Bike zu, denn bei diesem Pedelec ist die Sitzposition aufrecht. Wer also einen komfortablen Allrounder für den Weg zur Arbeit, Schule, Uni, um Besorgungen zu erledigen oder für Fahrten in der Stadt sucht, ist sicherlich mit einem City e-Bike gut beraten.

Gerade für Familien oder zum Transport der Einkäufe in der Stadt eignen sich Lasten e-Bikes, denn so lassen sich Stau und die lästige Parkplatzsuche in den Innenstädten vermeiden. Bei Pendlern sind insbesondere Falt- und Kompakt-e-Bikes beliebt, denn sie können so einen Teil der Strecke (etwa zum Stadtrand) mit dem Auto oder der Bahn zurücklegen und den Rest mit dem Pedelec bewältigen. Auch Trekking e-Bikes sind für das Pendeln zur Arbeit geeignet, da sie einen stabilen Rahmen besitzen und für den Transport von Gepäck benutzt werden können – allerdings kann man mit ihnen auch flaches bis leicht bergiges Gelände erkunden, es sind auch Reisen, Touren und längere Ausflüge möglich. Eine gute Mischung für sowohl Stadt als auch Gelände also.

 

Wer sein e-Bike eher für den Sport und die Erkundung von Bergen und Trails nutzen möchte, ist mit einem e-Mountainbike gut aufgehoben: Breite Reifen und Federung erleichtern die Erkundung von unebenem Gelände, und ein starker Motor ermöglicht das Erklimmen von Bergen und Hügeln. Auch e-Rennräder oder Road e-Bikes werden immer beliebter, denn sie sind das perfekte Trainingsgerät für die Feierabendrunde.

 

Stellen Sie sich also zunächst die Frage, wofür Sie Ihr neues e-Bike überhaupt nutzen möchten. 

Welche Strecke möchte ich mit meinem e-Bike zurücklegen?

5 Fragen, die man sich vor dem Kauf eines e-Bikes stellen sollte

Bei der nächsten wichtigen Frage, die zu klären ist, geht es sowohl um die Reichweite als auch um die Motorleistung des zukünftigen Pedelecs: Welche Strecken möchte ich mit meinem e-Bike in Zukunft zurücklegen? Und wie möchte ich sie zurücklegen?

 

Die Frage nach der Reichweite des e-Bikes lässt sich so einfach nicht beantworten, denn es kommt an dieser Stelle wieder darauf an, wofür man sein Pedelec nutzen möchte. Wer eher durch die Stadt radelt oder das e-Bike zum Pendeln benutzt, muss sich über die Reichweite keine großen Gedanken machen: Man braucht für die täglichen 30-40 Kilometer keinen großen und damit schweren Akku am Rad. So wird auch das Systemgewicht des e-Bikes klein gehalten, was im Alltag von Vorteil sein kann. Und wenn doch eine längere Tour ansteht, kann man bei reduzierter Unterstützungsstufe fahren oder auf einen Zusatzakku zurückgreifen.

Bei der Auswahl des Antriebs sollte natürlich vorher überlegt werden, welcher Motor zu mir passt und wie er meinen bevorzugten Fahrstil unterstützt. Wenn ich möglichst beherzt mit meinem e-MTB jeden Berg erklimmen möchte, macht ein stärkerer Motor Sinn. Wenn ich aber eher in der Stadt unterwegs bin, brauche ich besser einen Motor, der zwar weniger zupackt, dafür aber auch weniger verschleißt. Wer auf maximale Unterstützung angewiesen ist, sollte dementsprechend eher einen stärkeren Motor auswählen als jemand, der trainiert ist und mehr Eigenleistung erbringen kann.

 

Letztlich spielt der Motor auch bei der Frage nach der Reichweite eine Rolle: Denn auch wenn ein kleinerer und schwächerer Motor auf den ersten Blick unattraktiv erscheint, verbraucht er insgesamt weniger Strom, wodurch sich wieder die Reichweite bei gleicher Akkukapazität erhöht.

 

Klären Sie in einem zweiten Schritt, welche Strecken Sie mit welcher Geschwindigkeit zurücklegen möchten.

Wo stelle ich das e-Bike ab?

5 Fragen, die man sich vor dem Kauf eines e-Bikes stellen sollte

Ein e-Bike ist schwerer als ein herkömmliches Fahrrad – denn Akku, Motor und Rahmen fallen ins Gewicht. So wiegen die meisten e-Bikes etwas über 20 Kilogramm, manche sogar fast 30 Kilogramm. Aufgrund ihres Gewichts lassen sich Pedelecs schlecht in die Wohnung oder in den Keller tragen, außer es handelt sich nur um ein paar Treppenstufen. Für das neue e-Bike sollte am besten ein ebenerdiger Stellplatz zur Verfügung stehen, an dem man mithilfe einer Steckdose direkt den Akku laden kann.

 

Auch wer sein e-Bike unterwegs parken will, sollte auf ausreichend Sicherheit achten, denn e-Bikes werden oft schon wegen Motor und Akku gestohlen. Hier lohnt sich in jedem Fall die Investition in ein gutes Schloss, oder zusätzlich einen GPS-Tracker.

 

Denken Sie also auch daran, wo Sie Ihr e-Bike sicher abstellen können.

Wie wichtig ist mir das Aussehen des e-Bikes?

5 Fragen, die man sich vor dem Kauf eines e-Bikes stellen sollte

Grundsätzlich sollten bei der Auswahl eines e-Bikes genauso wie eines normalen Fahrrads sowohl die technischen Komponenten als auch Qualität und Sicherheit im Vordergrund stehen. Doch wenn all diese Entscheidungen bereits getroffen sind, sollte auch die Optik nicht zu kurz kommen. Das fängt schon bei der Frage an, ob man sich eher für einen im Rahmen integrierten Akku begeistert, der sich in das Gesamtkonzept des e-Bikes einfügt, oder ob man explizit einen aufgesetzten Akku favorisiert. Hier besteht natürlich der Vorteil, dass sich dieser einfacher zum Laden oder Austausch (Stichwort Zusatzakku) entnehmen lässt.

 

Grundsätzlich sind Pedelecs in verschiedenen Farben erhältlich – wer es etwas auffälliger mag, wird insbesondere im Bereich der e-MTBs fündig. Auch Marken wie Electra oder Raleigh haben Modelle im Angebot, die über das übliche Schwarz, Grau und Weiß hinausgehen.

 

So genannte Lifestyle e-Bikes bieten sich außerdem für jeden an, der sich ein anspruchsvolles und auffälliges Design für sein Pedelec wünscht. Hier sorgen Accessoires wie eine bunte Klingel, ein Korb am Lenker oder bunte Reifen für viele Hingucker. Der Fokus liegt bei diesen e-Bikes also tatsächlich etwas mehr auf Optik und Stil als auf Leistung – meist kommen sie daher auch mit einem etwas sanfteren Motor aus.

 

Wenn also alle technischen Entscheidungen getroffen sind, darf auch die Optik nicht zu kurz kommen.

Wie viel Geld möchte ich ausgeben?

5 Fragen, die man sich vor dem Kauf eines e-Bikes stellen sollte

e-Bikes haben ihren Preis. Doch in ihnen stecken gute Qualität und nachhaltige Entwicklungsarbeit, das ist natürlich nicht umsonst. So müssen etwa die Bremsen, der Rahmen, und das Antriebssystem gut aufeinander abgestimmt und hochwertige sowie verschleißarme Komponenten verbaut sein. Das schlägt sich zunächst im Anschaffungspreis nieder, macht sich aber langfristig bezahlt.

 

Selbstverständlich gibt es auch günstige e-Bikes unter 2000 €. Allerdings bereiten e-Bikes, die weniger kosten, ihren Besitzern erfahrungsgemäß wenig Freude – vor allem dann nicht, wenn sie aus dem Baumarkt oder dem Discounter stammen.

 

Insbesondere wenn man im Alltag auf sein Pedelec angewiesen ist, sollten mindestens 2000€ investiert werden, wenn nicht sogar mehr. Wer dennoch ein wenig sparen möchte, für den lohnen sich von Händlern angebotene Vorjahresmodelle oder Vorführräder.

 

Ein e-Bike eröffnet Ihnen letztendlich eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten – nehmen Sie dafür ruhig ein wenig Geld in die Hand. 

Do

25

Jul

2019

Vorstellung Hercules Edison Sport I

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Mit dem Edison Sport I ist den Produktmanagern von Hercules ein ganz besonderes Schmuckstück gelungen. Das Edison Sport I besticht mit Liebe zum Detail und beweist, dass ein Trekking e-Bike nützlich und komfortabel zugleich sein kann. Wir möchten Ihnen das leistungsstarke und gut durchdachte Hercules Edison Sport I in der folgenden Fotostrecke vorstellen und uns dabei der hochwertigen Ausstattung genauer widmen. Entschieden haben wir uns für einen Diamantrahmen mit der Rahmenhöhe 56. 

Eigenschaften, die ein Trekkingbike besitzen sollte

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Eine wichtige Eigenschaft, die ein Trekkingrad besitzen sollte, ist Robustheit. Die unterschiedlichsten Wegverhältnisse, Steigungen und lange Strecken wollen mit einem Trekkingrad zurückgelegt werden und dabei sollte das Bike stets stark sein und außerdem ausreichend Motorleistung mitbringen. Eine gewisse Menge an Gepäck sollte natürlich auch mitgenommen werden können. Zu guter Letzt darf auch der Komfort nicht fehlen, um die Fahrt richtig genießen zu können. Beim Hercules Edison Sport I sieht es ganz danach aus, als würden all diese Punkte erfüllt werden, aber dazu nun mehr:

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Die Optik

Die Optik des Hercules Edison Sport I lässt sich als eine Mischung aus sportlich und schick beschreiben. Der schwarze Aluminium-Rahmen, kombiniert mit den kräftigen Highlights entlang des Rahmens in Gelb und Blau wirkt extravagant und besonders ausgefallen. Durch die vollwertige Integration des Shimano-Antriebs und des 504 Wh Akkus ergibt sich ein abgerundetes und stimmiges Gesamtbild.

Der Motor

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Widmen wir uns nun dem Herzstück des e-Bikes, dem Antrieb. Hier wurde der Shimano Steps E8000 Motor mit 70 Nm Drehmoment gewählt. Da ein Trekking e-Bike ausreichend Kraft besitzen muss, ist der bekannte und beliebte Steps E8000 Motor hier optimal gewählt worden. Der Motor, welcher üblicherweise bei e-Mountainbikes verbaut wird, verfügt über ausreichend Power und lässt jede Art der Steigung alt aussehen.

 

Dabei bieten die Unterstützungsstufen, egal ob ECO, TRAIL oder BOOST Modus eine optimale und auf den Tretwiderstand des Fahrers optimierte Unterstützung. Im ECO Modus fühlt sich diese Unterstützung sogar eher wie ein leichter Rückenwind an – harmonisch und langsam wird die eigene Kraft gefördert. Im TRAIL Modus bekommt der Fahrer einen etwas dynamischeren Antrieb. Der TRAIL Modus passt sich dem Fahrer optimal an, indem er die Dosierung der Unterstützung in Abhängigkeit der Pedalkraft abgibt. Der BOOST Modus schließlich ist die Lösung für angsteinflößende Steigungen: Wenn die eigene Kraft nicht mehr ausreicht oder die Witterungsbedingungen mit starkem Wind einhergehen, gibt der BOOST Modus dem Fahrer den nötigen Schub, um jede Tour und Strecke zu meistern.

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke
Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Passend zum sportlichen Antrieb glänzt das Edison Sport I mit dem kompakten Shimano Display, positioniert im Winkel von Lenker und Vorbau. Die Bedienung des Displays ist sehr einfach und es wird unter anderem die aktuelle Unterstützungsstufe anhand verschiedener Farben dargestellt.

Stark und komfortabel zugleich

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Für den unvergleichlichen Komfort sorgen beim Hercules Edison Sport I mehrere Komponenten: die Federgabel, der Sattel, die Reifen und die Griffe. Die SR Suntour Nex-E25 Federgabel mit 63 mm Federweg bügelt alle Unebenheiten des Bodens glatt und sorgt dafür, dass der Fahrer stets aufrecht und bequem im Sattel sitzt. Der Sattel des Edison Sport I ist ein Produkt der Marke Ergon – diese ist bekannt für ergonomisch optimierte Produkte an Fahrrädern, und ist auch für die Lenkgriffe dieses e-Bikes verantwortlich. Die Form der Griffe wird nach außen hin deutlich breiter und hilft so, Hand und Arm in einer Linie zu halten. Durch die an den Griff anschließende Hörnchen sollen die Hände durch die Positionsänderung beim Umgreifen entlastet werden. 

Robuste Komponenten

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Die eingebaute Deore 10-Gang Kettenschaltung von Shimano kommt ebenso wie der Antrieb des Hercules Edison Sport I aus dem e-Mountainbike Bereich. Sie ist leistungsfähig und robust und bietet in Kombination mit dem Antrieb eine große Übersetzungsbreite und eine angenehme Gangabstufung. Der Fahrer befindet sich so stets in einer angenehmen Trittfrequenz. Der Rapid-Fire Plus Schalthebel ist zudem besonders für schnelle Schaltvorgänge sehr gut geeignet.

 

Ebenfalls sehr zuverlässig und stark sind die hydraulischen Scheibenbremsen von Shimano. Sie lassen sich gut dosieren und reagieren auch bei Nässe sicher und zuverlässig. 

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Der Akku

Der in das Unterrohr integrierte 504 Wh starke Lithium-Ionen-Akku des Edison Sport I stellt ausreichend Reserven für lange Touren zur Verfügung. Praktisch ist, dass der Akku im Bike geladen werden kann, bei Bedarf jedoch auch einfach über einen Schlossmechanismus entnommen werden kann. Dabei kann für das Batteriefach und das AXA Rahmenschloss der gleiche Schlüssel verwendet werden.

Die Scheinwerfer

Mit bis zu 230 Lumen ermöglichen die Herrmans H-Black Pro LED Scheinwerfer eine sehr hohe optische Effizienz. Die saubere Lichtstrahlung schließt unerwünschtes Streulicht aus. Straßen und auch Waldwege können aufgrund des fokussierten Lichtstrahls jederzeit klar erkannt werden. Das LED Rücklicht wurde elegant im Gepäckträger integriert. 

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke
Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Die Reifen

Das Hercules Edison Sport I in der Fotostrecke

Für die 28‘‘ Bereifung wurden die Schwalbe Energizer Life Reifen 40-622 mit K-Guard verwendet. Diese wurden speziell für e-Bikes entwickelt. Die Reifen weisen ein sehr dynamisches Tourenprofil mit glattem Mittelteil und stark diamantenen Seitenflächen auf. Sie rollen leicht auf der Straße und greifen auch bei losem Untergrund ausreichend zu. Selbst bei hohen Geschwindigkeiten nimmt die Traktion nicht ab, was dem Fahrer viel Sicherheit bietet.

 

Zum Hercules Edison Sport I gehört außerdem serienmäßig eine Klingel, ein Seitenständer und eine Luftpumpe, welche am Gepäckstreben befestigt wird.

Unser Fazit

Das Hercules Edison Sport I ist ein durchdachtes und interessantes Trekking e-Bike, das kräftig, komfortabel und durchdacht ist. Erhältlich ist es in den Rahmenformen Diamant (Rahmengrößen: 49, 53, 57, 61) und Trapez (Rahmengrößen: 45, 49, 53, 57, 61).

Mi

24

Jul

2019

Wussten Sie schon, dass es e-Bikes speziell für Frauen gibt?

e-Bikes für Frauen von LIV

Ob Frauenwerkzeug, Toilettenpapier speziell für Frauen oder das Kinder Überraschungsei nur für Mädchen: Mittlerweile finden sich so einige Produkte auf dem Markt, die speziell für Frauen konzipiert sind. Oftmals besteht der einzige Unterschied zu den Männerprodukten darin, dass sie pink oder mit einem bunten Muster versehen sind.

 

Giant hat mit seiner Marke Liv als erster Fahrradhersteller eine e-Bike Modellreihe für Frauen auf den Markt gebracht. Welche Eigenschaften unterscheiden Frauen e-Bikes von Modellen für Männer? Und machen diese Eigenschaften wirklich einen Unterschied? Das wollen wir im Folgenden klären und schauen, ob es Sinn ergibt, spezielle e-Bikes für Frauen und Männer herzustellen.

Besonders bei e-Mountainbikes ist die passende Geometrie wichtig

Fakt ist, dass das e-Bike zum jeweiligen Fahrer passen und auf die eigenen Bedürfnisse und Gegebenheiten des Körpers angepasst werden sollte. Bei City e-Bikes kann sich vielleicht für Frauen, die auf etwas mehr Komfort stehen, ein tieferer Einstieg lohnen. Zusätzlich kann man mit diesem problemlos mit Rock oder Kleid fahren, ohne tiefe Einblicke zu riskieren. Am deutlichsten werden die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen jedoch im Bereich der e-Mountainbikes.

 

Als Fahrer/in ist man in diesem Bereich ständig wechselnden Herausforderungen ausgesetzt – es ist somit wichtig, das Bike dauerhaft unter Kontrolle zu haben. Um wirklich Leistung bringen zu können, muss das e-MTB also perfekt auf die eigene Größe, Statur und das Gewicht angepasst sein.  

Was muss bei einem e-Mountainbike für Frauen beachtet werden?

e-Bikes speziell für Frauen von LIV

Frauen sind oft deutlich kleiner als Männer. Das kann bei e-MTBs problematisch sein, da der Rahmen von e-Mountainbikes durch die Unterbringung von Akku und Motor eine gewisse Größe aufweist. Viele kleine Frauen haben somit Probleme, das passende Bike für ihre Größe zu finden. Zudem sind Frauen meist leichter als Männer – das Fahrwerk und die Dämpfer sollten dementsprechend auf das geringere Gewicht abgestimmt sein.

 

Zusätzlich kann auch die Länge des Federwegs eine wichtige Rolle dabei spielen, ob das Bike passt und man sich als Frau wohlfühlt. Mehr Hub der Federgabel bedeutet mehr Bodenfreiheit, was wertvolle Zentimeter bei der Überstandshöhe kosten kann und damit das Sicherheitsgefühl reduziert.

 

Entscheidend für ein gutes Fahrgefühl sind die Kontaktpunkte der Fahrerin mit dem e-Mountainbike. Eine frauliche Statur geht in den meisten Fällen mit einem breiteren Becken als dem der Männer einher, sodass sich für Frauen ein breiterer Sattel als optimal herausstellt. Zudem haben Frauen schmalere Schultern als Männer, worauf die Lenkerbreite angepasst werden sollte. Weiterhin sollten Hand- und Schuhgröße bei der Wahl der Griffe und der Pedale beachtet werden. Für Frauen ist schließlich in jedem Fall auch bei den kleinen Modellen eine kürzere Kurbellänge zu empfehlen, um Pedalaufsetzer zu vermeiden.

 

Es ist besonders wichtig, dass sich die Hauptmerkmale des e-Bikes an die Körpergeometrie des Fahrers anpassen. Sicherheit, ein gutes Fahrgefühl und Leistungsfähigkeit werden damit in jedem Fall erhöht, nicht nur bei Frauen. Da es aber tatsächlich deutliche Unterschiede bei den körperlichen Gegebenheiten von Mann und Frau gibt, ist für Frauen die Wahl eines e-Mountainbikes sinnvoll, welches auf den weiblichen Körper abgestimmt ist. Zusätzlich sollte das e-Bike natürlich auf die individuellen Bedürfnisse eingestellt werden. 

Liv – Die e-Bike Marke für Frauen

Die Giant-Tochter Liv ist die erste e-Bike Marke, die ausschließlich Modelle für Frauen auf den Markt bringt. Und das ganz ohne pinkes Blümchendesign. Liv hat seine e-Bike Modelle dabei anhand der Erkenntnisse einer Vielzahl von Studien entworfen. Viele Aspekte, wie die Rahmengröße, die Federung oder die Sattelgröße, wurden anhand der zahlreichen Daten angepasst und so die Auswahl des perfekten e-Bikes für viele Frauen erleichtert. Auch das Angebot für Zubehör hat sich deutlich weiterentwickelt, beispielsweise im Bereich der Kleidung für e-Bike Fahrerinnen. Ob der passende Sport BH oder eine Radlerhose mit speziellen Polstern – die Auswahl vergrößert sich und mit Blick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mann und Frau ist das in dem Bereich der e-Bikes auch sehr sinnvoll und praktisch. 

Trotz allem ist es grundsätzlich das Wichtigste, dass das e-Bike zu der eigenen Ergonomie und den Leistungsstandards passt – unabhängig davon, ob man ein Mann oder eine Frau ist. Wer also nach einem passenden e-Bike sucht, sollte sich immer beraten lassen und das e-Bike individuell auf den eigenen Körperbau abstimmen lassen. 

Mo

22

Jul

2019

Testbericht Specialized Turbo Vado 5.0

Das Specialized Turbo Vado 5.0 im Praxistest

Bisher bekannt aus der e-Mountainbike und Rennrad-Szene, hat Specialized mit dem neuen Turbo Vado 5.0 ein sportliches Alltags-Pedelec auf den Markt gebracht. Das Turbo Vado ist konzipiert für den typischen Stadtverkehr und den alltäglichen Gebrauch – deshalb haben wir uns das Pedelec geschnappt und eine 380 Kilometer lange Trekking-Tour von Köln bis nach Trier gestartet, um es auf Herz und Nieren zu testen. Wir sind sehr gespannt, ob das Testbike der Belastung standhält und wie sich das Bike insgesamt schlägt!

 

Eines schonmal vorweg: Trotz abweichender Beschaffenheit der Wege und auch einigen Höhenmetern hat das Specialized Turbo Vado 5.0 eine hervorragende Figur gemacht und uns von vorne bis hinten überzeugt, aber lesen Sie selbst:

Ausstattung und technische Details des Turbo Vado 5.0

Das Specialized Turbo Vado 5.0 lässt sich auf den ersten Blick nicht als klassisches e-Bike identifizieren: Aufgrund der integrierten Kabelführung und dem integrierten Akku wirkt das Gesamtbild äußerst rund und nahezu verwechselbar mit einem herkömmlichen Fahrrad. Auch der Antrieb wurde passend zum Rest des Pedelecs unauffällig in den Rahmen integriert. So ergibt sich ein harmonisch, aufeinander abgestimmtes Gesamtbild. Ein besonderes Highlight ist auch das Turbo Connect Display, aber dazu später noch mehr. 

Das Specialized Turbo Vado 5.0 im Praxistest

Ausgestattet mit der aus dem Mountainbike Bereich bekannten Shimano XT Gangschaltung mit Shadow Plus Technologie haben wir während unserer Fahrt nicht einmal Probleme mit den Schaltvorgängen. Die 11 Gänge der Schaltung reichen für den Gebrauch völlig aus und reagieren schnell und sehr präzise.

Die beim Specialized Turbo Vado 5.0 verbauten Trigger Sport Reflect Reifen haben uns besonders auf asphaltiertem Untergrund überzeugt. Aber auch auf losem Untergrund war der Rollwiderstand durchgehend sehr gering und jede Situation problemlos beherrschbar. 

Das Specialized Turbo Vado 5.0 im Praxistest

Nicht nur Gangschaltung und Reifen haben in ihrer Performance bestochen – auch die 2-Kolbenbremse aus der Shimano Deore XT Reihe und deren Leistung liefen reibungslos und selbst bei starker Beanspruchung und längeren Abfahrten konnten wir sauber und präzise bremsen. Aufgrund seiner Herkunft aus dem e-Mountainbike Bereich besteht der einzige Unterschied zur ursprünglichen Variante darin, dass die Bremshebel größer und somit komfortabler zu bedienen sind. 

Motor und Akku auch für lange Strecken wie gemacht

Das Specialized Turbo Vado 5.0 im Praxistest

Unsere Spannung galt vor allem der Frage, ob das raffinierte Batterie-Energie-Management via der Handy-App MissionControl von Specialized gemeinsam mit dem Brose Motor und dem 604 Wh starken Akku hält, was es verspricht. Immerhin lag ein langer Weg vor uns. Doch diese Skepsis stellte sich glücklicherweise als unbegründet heraus – und so standen wir am Ende einer 85-Kilometer Etappe mit immerhin 450 Höhenmetern immer noch mit 40 km Restreichweite da, was bei einem Zusatzgewicht von 8 Kilogramm Gepäck sehr zufriedenstellend ist.

 

Nicht zuletzt hatten wir das dem Brose Motor von Specialized in der Street-tuned Konfiguration zu verdanken. Der Motor ist sehr drehmomentstark, gleichzeitig aber äußerst geräuscharm. Im Eco Modus entfaltet sich die Unterstützung des Elektromotors sehr sanft und angenehm, wodurch dieser Modus für lange Touren und Citypendler geeignet ist. Positiv überrascht waren wir außerdem von der Leistung des Motors bei langen und schwierigen Anstiegen. Hier hat sich die Motorkraft perfekt an die eigene Tretkraft angepasst, was ebenfalls für ein schnelles Wegkommen, beispielsweise an Ampeln, sehr von Vorteil ist.  Alles in allem ein Motor, welcher sehr sanft arbeitet und ein natürliches Fahrgefühl gewährleistet. 

Neue Features mit der Mission Control App

Das Specialized Turbo Vado 5.0 im Praxistest

Mit Hilfe der Mission Control Smartphone App von Specialized ist es möglich, die automatische Berechnung der Unterstützungsstufen aufgrund der gewünschten Distanz zu berechnen. Man kann also die Strecke, welche man fahren will, in die App eingeben. Diese berechnet dann, wie viel Unterstützung maximal möglich ist, sodass die Akkukapazität für die gesamte Strecke ausreicht. Das verhindert, dass man inmitten einer Tour plötzlich ohne Reichweite dasteht und die restliche Tour ohne Unterstützung des Motors zurücklegen muss. Ein sehr cooles Feature und sicherlich für den ein oder anderen eine große Hilfe. 

Das Fahrgefühl und unser Fazit nach einer langen ausgiebigen e-Bike Tour

Das Specialized Turbo Vado 5.0 im Praxistest

Kommen wir schlussendlich zu einem der wichtigsten Punkte und unserem abschließenden Fazit zum Specialized Turbo Vado 5.0: Das Pedelec erwies sich über den Zeitraum der gesamten Fahrt hin als äußerst flink und leicht zu lenken. Man sitzt sehr gerade im Sattel, was sowohl in der Stadt als auch für längere Touren außerordentlich komfortabel ist. Über die gesamte Strecke hinweg, auf den verschiedensten Untergründen und Gegebenheiten, war die Fahrt sehr entspannt und zu jeder Zeit sicher. Auch bei höheren Geschwindigkeiten hatten wir stets die volle Kontrolle und das Pedelec blieb jederzeit stabil und in seiner Spur.

 

Abschließend kann man sagen, dass das sehr hochwertig ausgestattete Specialized Turbo Vado 5.0 sowohl als sportliches Stadt Pedelec als auch für längere Trekkingtouren geeignet ist. Das Fahrgefühl ist äußerst komfortabel und die auf die eigene Tretleistung abgestimmte Unterstützung macht das Fahren ausgesprochen angenehm und entspannt. Der Motor und der Antrieb arbeiten effizient und das besondere Feature der Mission Control App bietet nochmal eine ganz besondere Art der Routenplanung. 

Do

11

Jul

2019

Vorstellung Specialized Turbo Vado 5.0

Mit dem Turbo Vado hat die Marke Specialized ein Alltags- und Touren-Gegenstück zu den beliebten e-Mountainbikes geschaffen. Das Specialized Turbo Vado 5.0 hat deswegen ordentlich Motorpower, es glänzt jedoch auch durch ein besonders schlichtes Design, das durch gerade Linien und eine integrierte Antriebseinheit am Tretlager samt integriertem Akku im Unterrohr besticht. Das sanfte Fahrgefühl und die straßentaugliche Ausstattung machen es zudem sowohl für den Alltag als auch für anspruchsvolle Touren zum perfekten Begleiter. In unserer Fotostrecke lernen Sie das Specialized Turbo Vado 5.0 in der Trapez-Variante kennen – das Turbo Vado gibt es jedoch in weitaus mehr Varianten, etwa mit Diamantrahmen als Herrenvariante oder als Speed-Pedelec mit einer Geschwindigkeitsunterstützung von bis zu 45 km/h.

Details zum Turbo Vado von Specialized

Das Specialized Turbo Vado 5.0

In seiner schwarz-glänzenden Lackierung mit kleinen weißen und silbernen Applikationen und Schriftzügen spiegelt sich das edle Design des Turbo Vado 5.0 wider. Ein stimmiges Gesamtbild wird zudem durch die nahezu nahtlose Integration von Motor und Akku erreicht – zusammen mit den kleinen Design-Highlights in Form des filigran anmutenden Gepäckträgers wird das Turbo Vado so zu einem optischen Highlight.

 

Um den Fahrer den Alltag zu erleichtern und ihn bestmöglich zu unterstützen, hat Specialized den leichten Aluminium-Rahmen des Turbo Vado auf die Faktoren Fitness und Sport hin optimiert. Das Turbo Vado bietet somit zwar eine bequeme, aber gleichzeitig auch sportliche Sitzhaltung, bei der man von oben genug Druck auf die Pedale ausüben und auf diese Weise genug Geschwindigkeit aufnehmen kann.

Das Specialized Turbo Vado 5.0

Die SR Suntour NCX E25 und der damit einhergehende 50 mm Federweg sorgen während der Fahrt für weiteren Komfort. Und auch für leicht unebene Strecken, Schlaglöcher oder Bordsteine in der Stadt ist das Turbo Vado dank seiner Gabel gerüstet.

Das Specialized Turbo Vado 5.0

Der von Specialized verbaute 1.3 custom RX Street-tuned Motor bietet dem Turbo Vado eine dynamische Tretkraftunterstützung, die speziell auf die Stadt abgestimmt ist und dem Fahrer vor allem in den oberen Unterstützungsstufen viel Kraft, und insbesondere keinen Tretwiederstand bietet.


Specialized verwendet für seine Modelle Brose-Motoren mit einer eigenen Motorabstimmung – so bekommen sie einen anderen Namen. Die Bezeichnung „street-tuned“ einiger Motoren-Varianten deutet darauf hin, dass diese speziell für den Einsatz in der Stadt abgestimmt sind. Sie bieten eine sanfte Unterstützung, die sehr dicht am Fahrgefühl eines herkömmlichen Fahrrads herankommt. Bei Bedarf können diese Motoren allerdings schnell Geschwindigkeit aufbauen und nach oben hin Drehmomente bis zu 90 Nm bieten. Möglich macht diese angepasste Fahrdynamik unter anderem die Custom-Software, die über spezielle Sensoren ständig die Pedalkraft misst. Tritt der Fahrer also stark in die Pedale, gibt der Motor mehr Kraft, während bei weniger Pedaldruck die Leistung wieder reduziert wird. Eine weitere positive Besonderheit: In Motoren von Brose wird ein Zahnriemen statt einer Kette verbaut, sodass diese Motoren zu den leisesten auf dem Markt gehören.

Der im Rahmen integrierte 604 Wh-Akku bietet ausreichend Kapazität für lange Strecken. Er kann zudem über einen Schloss-Mechanismus leicht entnommen sowie intern als auch extern in 3 bis 4 Stunden vollständig aufgeladen werden. Obwohl andere Turbo Vado Modelle mit einem 500 Wh ausgeliefert werden und somit Gewicht, aber auch Reichweite geringer ausfallen, sind diese 500 Wh ganz und gar ausreichend für alltägliche Wege und auch längere Touren. Unabhängig von der Akkukapazität des Vados – der Ladestand des Akkus lässt sich immer an den LEDs des Bedienungsknopfes ablesen, und auch für Langstrecken-Fahrer findet sich ein Gewinde für Flaschenhalter auf dem Unterrohr.

Das Specialized Turbo Vado 5.0

Das leistungsfähige Shimano XT 11-Gang Schaltwerk des Turbo Vado 5.0 wird normalerweise im Mountainbike-Bereich eingesetzt und ist deswegen für sportliche und dynamische Fahrweisen gedacht. Zusätzlich bietet die Kettenschaltung eine große Übersetzungs-bandbreite, was sich auf eine relativ große Spanne von kleinstem zu größtem Gang bezieht. Für jede Situation steht somit der richtige Gang bereit.

 

Die im Turbo Vado verbauten hydraulischen Scheibenbremsen gehören zu den sichersten Bremsen auf dem e-Bike Markt, denn sie verzögern zuverlässig bei Nässe und lassen sich gut dosieren. Da die 2-Kolben-Bremsen der Shimano Deore XT Reihe auch im Mountainbike-Bereich verbaut werden, sind sie sehr robust und eignen sich nicht nur für tägliche Fahrten, sondern auch für längere Trekkingtouren.

Das Specialized Turbo Vado 5.0
Das Specialized Turbo Vado 5.0
Das Specialized Turbo Vado 5.0

Mit den 28“ Trigger Sport Reflect Reifen des Turbo Vado erlebt man als Fahrer einen geringen Rollwiderstand, außerdem bietet das Profil der Reifen dem Fahrer genügend Stabilität auf unebenen Untergrund. Die Reflexstreifen an den Seiten sorgen zudem für ein Plus an Sicherheit im Dunkeln.

 

Der ergonomisch geformte Specialized Lenker des Turbo Vado besitzt eine 9 Grad Krümmung (auch Backsweep genannt), an den sich die Specialized Womens Contour VC Grips anschließen. Diese wurden in Zusammenarbeit mit Handchirurgen und Radsportlern entwickelt – sie gewährleisten eine entsprechend hohe Lenkkontrolle und bestehen aus einem besonders rutschhemmenden und abriebfesten Material.

 

Mittig auf dem Lenker befindet sich das neue Turbo Connect Display. Es zeigt Kennzahlen wie Geschwindigkeit, Leistung und Akkuladestand, bietet darüber hinaus jedoch auch die Möglichkeit, zwischen den verschiedenen Unterstützungs-Modi zu wählen.

 

Die Mission Control App von Specialized bietet dem Fahrer darüber hinaus die Möglichkeit, sein Smartphone mit dem Turbo Vado zu verbinden und so viele zusätzliche Funktionen zu nutzen. So können etwa die Motoreinstellungen angepasst, die Reichweite kontrolliert sowie Fahrten aufgezeichnet werden.

Das Specialized Turbo Vado 5.0

Der Myth Sport Sattel überzeugt durch ein besonders leichtes, aber haltbares Sattelgestell und sorgt für ein komfortables Fahren. Seine sehr breite und flache Form ermöglicht dem Fahrer eine hohe Kontrolle über das Bike, die reibungslosen Materialien machen die Gewichtsverlagerung zudem besonders leicht.

 

Als Touren- oder Stadt-e-Bike überzeugt das Turbo Vado von Specialized auf ganzer Linie, nicht zuletzt durch seine Leistungsfähigkeit und insbesondere seine Straßen-Ausstattung. So bringt das Turbo Vado in dieser Hinsicht neben Schutzblechen auch Reflektoren und Beleuchtung mit ins Spiel. Als Vorderbeleuchtung wurde die wasserdichte und besonders helle Supernova V521s verbaut, welche eine optimale Sicht bei Dunkelheit und ungünstigen Witterungsverhältnissen garantiert. Ein integrierter Überspannungsschutz sorgt zudem für eine lange Lebensdauer. Auch die geschickt in das hintere Schutzblech integrierte Supernova E3 sorgt auch hinten für eine gute Sichtbarkeit. Zur Ausstattung des Turbo Vado gehört natürlich auch ein Gepäckträger, an dem sich auf unkomplizierte Weise Packtaschen befestigen lassen.

Unser Fazit zum Specialized Turbo Vado 5.0

Das Turbo Vado 5.0. von Specialized ist ein absolut durchdachtes Touren- und Stadt-e-Bike, das mit einer Vielzahl an hochwertigen Komponenten ausgestattet ist. Insbesondere Optik und Konstruktion machen einen ordentlichen Eindruck – der große 604 Wh Akku bietet zudem ausreichend Reserven für längere Touren im Gelände. Doch auch für die Stadt ist das Turbo Vado dank seiner Straßenausstattung bestens gerüstet. Ein Bike für alle Fälle!

Das Specialized Turbo Vado 5.0
Das Specialized Turbo Vado 5.0

Di

11

Jun

2019

Die 0% Finanzierungsaktion geht in eine neue Runde

Es ist wieder soweit: Unsere 0% Finanzierungsaktion geht in eine neue Runde. Vom 17.06. bis zum 01.07.2019 können Sie Ihr Wunsch e-Bike (ab 1000,- €) zu noch besseren Konditionen finanzieren. Das bedeutet, dass Sie Ihr Wunsch e-Bike ohne Zinsen finanzieren können. Außerdem können Sie im Aktionszeitraum von den verlängerten Finanzierungslaufzeiten profitieren. So zahlen Sie pro Monat kleinere Beträge und können so schnell wie möglich mit Ihrem e-Bike durchstarten. Vom 17.06. bis zum 01.07.2019 können Sie Ihr Wunsch e-Bike also exklusiv in 10, 20 oder sogar 30 Monatsraten finanzieren. Es gelten die regulären Voraussetzungen für einen Finanzierungsabschluss bei e-motion.

 

Informieren Sie sich in Ihrem teilnehmenden e-motion e-Bike Shops vor Ort und sichern Sie sich schnell die aktuelle 0%- Finanzierung mit noch besseren Konditionen!

Do

09

Mai

2019

Testbericht Riese & Müller Nevo GX Rohloff

Ich konnte die Gelegenheit nutzen, eine kleine Testrunde mit dem Riese & Müller Nevo GX Rohloff zu drehen.

Das Rad stand hier mit Rahmenhöhe 47 in terra grey und der serienmässigen Ausstattung mit Frontgepäckträger und Bosch Intuvia Display. Außerdem ist der starke Bosch Performance CX Motor verbaut, in Verbindung mit einem integrierten Bosch PowerTube 500 Akku.

Da es sich ja um einen ziemlich stabilen und geländegängigen Tiefeinsteiger handelt, bin ich mit dem E-Bike natürlich auch abseits befestigter Wege gefahren. Und ja, es funktioniert. Wald- und Schotterwege lassen sich mit dem Nevo wirklich problemlos absolvieren. Nun hatte ich Lust bekommen, noch einen Schritt weiter zu gehen. Also ab auf die Trails. Auch diese kann man mit dem Nevo GX sehr gut absolvieren. Allzu ruppig sollten die Wege dann zwar doch nicht werden, aber einen schönen Flowtrail kann man ohne Probleme meistern.

So bin ich vorwiegend im Eco- und Tour-Modus eine 30 km-Runde mit Asphalt, Schotter und Trails und knapp 400 hm ganz locker mit einem Schnitt von 23,6 km/h gefahren und hatte einigen Spaß dabei. Die Suntour XCR32 Federgabel und die Magura MT4 Scheibenbremsanlage waren den Gegebenheiten zu jeder Zeit voll gewachsen.

Natürlich ist ein reinrassiges MTB im Gelände klar im Vorteil, aber zur Not kann man mit diesem Rad eben auch mal ohne Sorgen den Asphalt verlassen. Die Schwalbe Rock Razor Reifen bieten einen ausreichenden Grip auf beinahe jedem Untergrund.

Besonders hervorzuheben ist die elektronisch angesteuerte Rohloff Speedhub E14 Nabenschaltung. Diese verfügt über 14 Gänge und hat dadurch ein breiteres Übersetzungsspektrum zu bieten als eine 11-Gang Kettenschaltung. Die Gänge flutschen mit einem kurzen Tastendruck auch unter voller Tretlast prima rein. In Verbindung mit dem Gates Carbonriemen ist das ganze Antriebssystem ziemlich leise und ein Rundum-Sorglos-Paket mit sehr geringem Wartungsaufwand.

Der einzige Minuspunkt, dem man dem Nevo GX ankreiden könnte, ist die sehr aufrechte Sitzposition. Diese ist zwar für einen Tiefeinsteiger angemessen, jedoch kann das Rad eben auch anderweitig bewegt werden. Und hierbei wäre dann eine etwas sportlichere, gestrecktere Sitzposition mit besserer Gewichtsbalance und mehr Druck auf dem Vorderrad sehr wünschenswert. In engen Kurven mit Schotterbelag wird das Vorderrad sehr leicht und neigt gerne mal zum leichten wegrutschen, wenn man es mit dem Kurventempo etwas übertrieben hat.

Ansonsten ist das Rad aber recht gut zu beherrschen und im Handling eher als wendig zu bezeichnen.

 

Das Bike ist mit € 5699,00 zwar nicht gerade ein Schnäppchen, jedoch die Ausstattung mit der tollen Rohloff Schaltung bietet einen sehr guten Gegenwert. Alternativ bekommt man das Nevo GX auch mit der 11-Gang Shimano XT Kettenschaltung für günstigere € 4299,00.

 

Fazit:

Das Nevo GX Rohloff ist ein Rundum-Sorglos-Bike für fast jede Gelegenheit und kommt der Vorgabe einer eierlegenden Wollmilchsau schon ziemlich nahe.

 

Text und Bilder: Klaus Schrode aus der e-motion e-Bike Welt Tuttlingen

Mi

03

Apr

2019

Fahrbericht Riese & Müller Load 60 touring HS

Das Riese & Müller Load 60 touring HS ist ein unglaubliches Rad. Einerseits groß, schwer, ziemlich unhandlich und verdammt schwierig auf engem Raum zu wenden, andererseits auf der Strecke richtig schnell und erstaunlich wendig. Auch in relativ engen Serpentinen lässt sich das Rad sehr gut und zielgenau durchzirkeln. Die Tektro Auriga Bremsen lassen sich gut dosieren und das Rad auf den Punkt abbremsen.

Es handelt sich bei diesem Modell um ein S-Pedelec, also die Variante, die bis 45 km/h unterstützt. Ich bin immer eine Unterstützungsstufe höher gefahren als bei einem normalen E-Bike. Also hauptsächlich im "Tour" und "Sport" Modus. Das reicht locker aus um eine hügelige Tour mit einem flotten 30er Schnitt entspannt zu bewältigen.

Nach knapp 40 km mit 469 hm waren in den optionalen 2 Akkus mit insgesamt 1000 Wh noch 60 % Restkapazität vorhanden. Allerdings war das Rad mit meinem Rucksack mit ca. 5 kg nur relativ leicht beladen. Folglich ist das Rad auf so einer Tour durchaus für ca. 100 km gut. Kein schlechter Wert für ein S-Pedelec mit 36 kg Gewicht.

Durch das zulässige Gesamtgewicht bis zu 200 kg ist das Load 60 auch entsprechend seinem Einsatzbereich gut zu nutzen. Und es macht Spaß. Auf den ersten Kilometern durch die Länge des Bikes noch ein klein wenig gewohnheitsbedürftig, kommt man immer besser damit zurecht. Auch höhere Geschwindigkeiten lassen sich sehr sicher bewältigen.

 

Durch die Vollfederung des Aufbaus ist das Rad sehr komfortabel zu bewegen und die satte Straßenlage immer über jeden Zweifel erhaben. Die Kraft des Bosch Performance Speed Motors ist zu jeder Zeit ausreichend. Das Rad beschleunigt trotz des hohen Gewichts und der nicht gerade aerodynamischen Form locker bis auf 40 km/h. Erst danach wird es ein wenig zäher. Und, unter uns Rennradlern, es macht richtig Laune, mit diesem Monstrum Rennradler zu jagen. Die Einstellmöglichkeiten durch den horizontal und vertikal verstellbaren Lenker sind vielfältig und lassen im Prinzip für jeden eine optimale Sitzposition finden.

Und noch eines ist interessant. Egal wo man mit dem Rad auftaucht, fährt, oder es vor dem Supermarkt oder beim Bäcker kurz abstellt, es ist immer eine Attraktion. Überall wird das Rad angeschaut und bestaunt, und man muss dazu auch immer wieder Fragen beantworten.

Fazit: Ein praktisches, schnelles und vielfältig nutzbares E-Cargo-Bike, das Sinn macht und bei gutem Wetter ein Auto locker ersetzen kann.

 

Text und Bilder: Klaus Schrode aus der e-motion e-Bike Welt Tuttlingen

Mi

27

Mär

2019

e-Bike finanzieren: Nutzen Sie unsere 0%-Finanzierungsaktion

Sie sind auf der Suche nach einem neuen e-Bike? Dann sollten Sie sich einmal unsere aktuelle 0% Finanzierungsaktion mit der Santander Bank anschauen. Damit können Sie e-Bikes, Pedelecs und Speed-Pedelecs ganz einfach finanzieren. Sie entscheiden Sie sich für Ihr Wunsch-Produkt ab 1.000,-€ und finanzieren Ihr neues e-Bike mit 0% effektivem Jahreszins. Das Besondere an unserer 0%-Finanzierungsaktion ist, dass Sie Ihr e-Bike im Aktionszeitraum vom 15.04.2019 bis zum 30.04.2019 mit einer verlängerten Laufzeit finanzieren können. Anstatt der regulären 10 Monate können in diesem Zeitraum e-Bikes über 10, 20 und 30 Monate finanziert werden. Das gilt allerdings nur für Finanzierungsabschlüsse innerhalb des Aktionszeitraums.

Nutzen Sie also unsere lukrative 0%-Finanzierungsaktion vom 15.04.2019 - 30.04.2019 mit einer längeren Laufzeit und somit kleineren Monatsraten - damit Sie mit Ihrem Wunsch e-Bike sofort losstarten können!

Fr

15

Mär

2019

Sensation - 0,5% Regelung für Fahrräder und e-Bikes befeuert Jobrad / Dienstrad Boom

0,5% Regelung für Diensträder ab 01.01.2019
0,5% Regelung für Diensträder ab 01.01.2019

Wer hätte das gedacht: Ab 01.01.2019 gilt für Fahrräder und e-Bikes die neue 0,5% Regelung. Damit wird das e-Bike fahren über den Arbeitgeber noch günstiger. Ersparnisse von über 40% gegenüber dem Privatkauf sind möglich.

 

Wo vorher noch die 1% galt, gilt nun folgendes, zumindest bis 31.12.2021:

 

Sollte der Arbeitgeber die Leasingrate komplett übernehmen und nicht vom Gehalt abziehen, dann ist der geldwerte Vorteil steuerfrei - es gilt dann die 0% Regelung.

 

Sollte sich der Arbeitnehmer an den Kosten per Gehaltsumwandlung beteiligen, versteuert er lediglich 0,5% und nicht mehr 1% als geldwerten Vorteil.

 

Bei Selbstständigen geht die 0% Regelung vom 01.01.2019 - 31.12.2021 sogar noch weiter. Sie fahren immer steuerfrei, sofern das e-Bike dem Betriebsvermögen zugerechnet werden kann bzw. die Firma die Leasingrate zahlt.

Die Dienstradregelung behandelt Fahrräder und Pedelecs gleich. Eine Ausnahme bilden jedoch S-Pedelecs (45 km/h), da sie unter die Kategorie der „Kraftfahrzeuge“ fallen. Im Prinzip zählt hier das gleiche „Firmen-Rad“ Prinzip wie beim Fahrrad oder Pedelec, jedoch mit dem folgenden Unterschied: Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz werden als zusätzlicher geldwerter Vorteil betrachtet und mit 0,03 Prozent des Brutto-Listenpreises pro Entfernungskilometer auf das Bruttogehalt aufgeschlagen.
Ab dem 01.01.2019 - 31.12.2019 fallen die S-Pedelecs, genau wie Elektroautos, unter die 0,5% Regelung. Es muss also nicht mehr 1% vom UVP als geldwerter Vorteil versteuert werden, sondern nur noch die Hälfte.
Mehr Informationen gibt hier.

Fr

22

Feb

2019

Van Raam Dreirad-Zentrum-Event 2019

Wie wir unser Ziel erreichen, stetig ein bisschen besser zu werden? Ganz klar: durch viel Einsatz, Fortbildungen, Schulungen und schlussendlich auch durch den engen Kontakt und feine Abstimmungen mit unseren Herstellern. Und deshalb sind wir der Einladung unseres Dreiradherstellers Van Raam gerne gefolgt und haben uns am 19. Und 20. Februar zum Dreirad-Zentrum Event in Holland im brandneuen Firmensitz von Van Raam eingefunden.

Eine wunderbare Gelegenheit um die Zusammenarbeit zu intensivieren! Und natürlich steht der Austausch bei solch einem Event an erster Stelle. Wir können all die Anregungen, die wir von Ihnen – den Dreirad-Fahrern erhalten, an Van Raam weitergeben. So tragen wir alle dazu bei, dass neue Produkte noch näher an Ihren Bedürfnissen entwickelt und bestehende Produkte optimiert werden.

An den zwei Tagen in Varsseveld haben wir ein straffes Programm absolviert. Ein Highlight war sicherlich die Führung durch die neuen, hochmodernen Produktionsanlagen von Van Raam. Über 150 Mitarbeiter arbeiten an der Entwicklung, der Fertigung und der Optimierung der hochwertigen Dreiräder – und das noch größtenteils in Handarbeit! Das neue Gebäude wurde energieeffizient gebaut, beispielsweise mit eigener Solaranlage auf dem Dach und Dreifachverglasung. Die Produktionsanlagen sind auf dem neuesten Stand der Technik und unterstreichen so den hohen Qualitätsanspruch des niederländischen Herstellers. Insgesamt herrscht nicht nur in den Büros, sondern auch in den einzelnen Bereichen der Produktion eine tolle Stimmung unter den Mitarbeitern, was unseren Aufenthalt dort noch einmal versüßt hat.

Jeder der e-motion Dreirad-Händler hat an mehreren Workshops teilgenommen. In der Produktschulung hatten wir die Möglichkeit, über bestehende Produkte zu diskutieren und unser Fachwissen noch mehr zu vertiefen. Was wurde an den Van Raam Dreirädern für die neue Saison verändert? Wo liegen die Stärken und Einsatzbereiche jedes einzelnen Produktes? Welche Vorschläge zur Verbesserung haben die e-motion Händler? Dies waren nur wenige Fragen, die wir gemeinsam mit Van Raam beantwortet haben.

Super interessant war auch die Vorstellung der brandneuen Van Raam Fahrzeuge, die dieses Jahr auf den Markt kommen werden. Wir möchten noch nicht zu viel verraten, Van Raam hat sich aber etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die beiden neuen Modelle eröffnen ganz neue Möglichkeiten für ältere Personen, Menschen mit Behinderungen oder einfach nur für Personen, die gerne mit Anderen in Kontakt treten und die Kommunikation lieben. Wir haben die Prototypen ausgiebig testen können und freuen uns jetzt schon auf die Markteinführung!

Auf unserem Workshop-Programm standen auch die Themen Dreirad-Service und Beratung, denn es ist nicht nur uns, sondern auch Van Raam daran gelegen, für jeden Kunden das perfekte Dreirad zu finden und natürlich möchten wir auch über den Kauf hinaus als vertrauenswürdiger Ansprechpartner für Sie zur Verfügung zu stehen.

Wir hatten zwei hochinteressante Tage bei Van Raam in Holland und steilen unsere neu gewonnenen Kenntnisse gerne mit Ihnen! 

 

Ihre e-motion Dreirad-Händler

 

Di

19

Feb

2019

Brose Drive S Mag e-Bike Motor erhält den Design & Innovation Award 2019

Der e-Bike-Antrieb Brose Drive S Mag ist mit dem Design & Innovation Award 2019 prämiert worden. Dieser Preis zeichnet Produkte aus, die insbesondere für die Kunden in der Praxis einen echten Mehrwert bieten. DER Brose Drive S Mag e-Bike Motor ist eine echte Innovation: der Motor ist 15 % leichter, 15 % kleiner, aber verfügt über 30 % mehr Tretkraftunterstützung als die Vorgängermodelle.

Brose Drive S Mag: Ein kompakter Motor für sportliche Trailfahrten

Der Brose Drive S Mag e-Bike Motor ist 15 % leichter, 15 % kleiner, aber verfügt über 30 % mehr Tretkraftunterstützung als die Vorgängermodelle. Der kompakte und leise Motor hat als erster Elektromotor eine maximale Unterstützung, die über 400 % liegt. Für sportliche Fahrer, die gerne steile Fahrten meistern ist dies ein großer Pluspunkt. Das maximale Drehmoment liegt bei 90 Nm. Die hohe Leistung lässt sich über eine größere Bandbreite nutzen, denn der Antrieb unterstützt bei verschiedenen Kadenzen mit guter Kraftentfaltung. Zusätzlich wurde eine neue Elektronik verbaut, die Hitze besser verträgt und die Software wurde ebenfalls optimiert.

Steigungen gekonnt überwinden mit dem Brose Drive S Mag Motor

Neu hinzu kommt die Unterstützungsstufe „Flex Power Mode“. Diese verbindet zwei Softwarefeatures. Durch die drehmoment- und drehzahlgesteuerte Unterstützung „Cadence Power Control“ (CPC) können e-Bike Fahrer bei höheren Kadenzen bis zu 30 % mehr Leistung abrufen. Die neu entwickelte pedalgesteuerte Unterstützung „Progressive Pedal Response“ verspricht ein noch schnelleres Ansprechverhalten und ermöglicht ein wendigeres Fahrverhalten, sodass sich starke Steigungen leicht und besonders agil überwinden lassen. Mit dem neuen Drive S Mag e-Bike Motor bringt Brose auch drei neue e-Bike Displays auf den Markt- Dazu zählen ein komfortables für den City e-Bike Sektor, eines mit besonders umfangreichen Funktionen für den Trekking Bereich und ein sehr kompaktes Display für e-Mountainbikes.

Technische Details zum Drive S Mag e-Bike Motor

  • Motortyp: bürstenloser Innenläufer
  • Gewicht: 2.900 g
  • Abmessungen: 193 × 150 × 115 mm
  • Nennspannung: 36 V
  • Nenndauerleistung: 250 W
  • Drehmoment: 90 Nm
  • Maximale Unterstützung: 410 %
  • Unterstützung: bis 25 km/h
  • Schiebehilfe: bis 6 km/h

Do

20

Dez

2018

Update: Neue steuerliche Dienstrad / Jobrad Regelung ab 2019

Neue Dienstrad Regelung ab 01.01.2019

Es gibt ein weiteres Update live aus Berlin zum Thema Dienstrad Versteuerung für Arbeitnehmer und für Selbstständige.

 

So wie es momentan aussieht, gilt ab 01.01.2019 bis 31.12.2021 folgende Regelung für Dienstfahrräder und Dienst e-Bikes:

 

 

 

 

Arbeitnehmer:

 

- versteuern weiterhin 1% geldwerten Vorteil, solange der Arbeitgeber die Leasingrate vom Gehalt abzieht

- sollte der Arbeitgeber die Kosten der Leasingrate komplett übernehmen, fährt der Arbeitnehmer steuerfrei, denn dann gilt die 0% Regelung, zumindest vorerst bis 31.12.2021

 

Selbstständige:

- Ab 1. Januar 2019 entfällt beim Leasing von Rädern und Pedelecs, die dem Betriebsvermögen zuzuordnen sind, für drei Jahre die Entnahmebesteuerung und damit die 1% Regelung. Selbstständige oder Firmen, die keine Gehaltsumwandlung machen, brauchen vom 01.01.2019 bis vorerst 31.12.2021 keine 1% geldwerten Vorteil mehr versteuern. Auch die Umsatzsteuer auf die Privatentnahme fällt somit weg. Sie können die Leasingrate sowie Kosten der Versicherung ganz einfach als Betriebsausgabe geltend machen.

 

Das sind doch gute Neuigkeiten fürs neue Jahr.

 

Mehr Informationen zum Thema Jobrad / Dienstrad gibt es hier.

 

Mehr Informationen zum Fahrrad / e-Bike Leasing für Selbstständige gibt es hier.

 

Di

20

Nov

2018

Dienstrad Leasing doch nicht steuerfrei - Rolle rückwärts

Nun kommt doch die Rolle rückwärts. Entgegen aller Erwartungen, hatte der Finanzausschuss im Bundestag am 8. November eine Änderung des Einkommenssteuergesetzes auf den Weg gebracht, der auch steuerliche Erleichterungen für das Dienstradleasing bringen sollte. Allerdings ist die Neuregelung so angelegt, dass sie dem größten Teil der Dienstrad-Nutzer nichts bringen wird, erklärt der Freiburger Leasing-Anbieter Leaserad (Jobrad) jetzt und fordert, die für dienstliche E-Fahrzeuge geplante 0,5-Prozent-Regel ab dem 1. Januar 2019 auch auf Dienst-Fahrräder und -E-Bikes zu erweitern.

 

Die jetzt verabschiedete Änderung des Einkommensteuergesetzes sieht vor, dass Angestellte den geldwerten Vorteil, der ihnen durch die private Nutzung eines zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn überlassenen Dienstrads entsteht, ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr versteuern müssen. Bei den meisten der deutschlandweit mehr als 250 000 Dienstrad-Verträge wird aber die Leasingrate per Entgeltumwandlung aus dem Arbeitslohn bestritten. Die Dienstrad-Nutzer müssen weiterhin nach der 1-Prozent-Regel versteuern.

 

Solche Entscheidungen können wir beim besten Willen nicht nachvollziehen - somit wird das Dienstrad bzw. Dienst e-Bike sogar schlechter als ein Elektroauto gestellt, wo ab 2019 die 0,5% Regelung gilt. Wir fordern, dass Fahrräder und e-Bikes mindestens die 0,5% Regelung genießen sollten, wenn nicht sogar steuerfrei laufen sollten. Wie wollen wir sonst auf die Umwelt- und Mobilitätsherausforderungen der Zukunft reagieren, wenn wir nachhaltigen Verkehrsmitteln das Leben schwer machen?

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Mi

14

Nov

2018

Dienstrad-Leasing für Arbeitnehmer bald noch rentabler!

Dienstrad-Leasing wird sich für Sie ab 2019 voraussichtlich noch mehr lohnen! Der Bundestag möchte nämlich die 1%-Regelung für Pedelecs – also die Versteuerung des geldwerten Vorteiles – abschaffen. Das bedeutet für Sie: Ein Dienstrad, das Sie nach Belieben auch privat nutzen können und wieder ein bisschen mehr Netto vom Brutto!

Laut eines Gesetzentwurfes des Deutschen Bundestags sollen Dienstfahrräder und Pedelecs ab dem 01.01.2019 steuerfrei genutzt werden können. S-Pedelecs sind von der Steuerbefreiung ausgenommen, da sie als Kraftfahrzeug einzuordnen sind. Für die Pedelecs bis 45 km/h Unterstützung ist jedoch eine Steuerhalbierung vorgesehen.

So funktioniert das Dienstrad Leasing

Immer mehr Arbeitnehmer nehmen ein Dienstrad vom Arbeitgeber in Anspruch, das funktioniert wie folgt: Der Arbeitgeber least das Bike über einen Leasinganbieter und behält die Leasingrate über die Gehaltsabrechnung des Arbeitnehmers ein. Der Mitarbeiter kann das Dienstfahrrad frei nutzen und muss einen sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Bisher musste die private Nutzung eines entsprechenden Fahrzeugs mit einem Prozent des inländischen Listenpreises für jeden Kalendermonat versteuert werden. Die gleiche Regelung wird auch bei Dienstwagen zur Berechnung des geldwerten Vorteils angewendet. Und eben diese Versteuerung soll für Pedelecs zukünftig entfallen!

Rechenbeispiel: keine Versteuerung des Dienstrades

Dienstrad-Leasing bei Ihrem emotion e-Bike Shop!

Bei einem Bruttoeinkommen von 3000€ und einem Dienstrad Listenpreis von 3000€ wird vom Listenpreis 1%, also 30€ auf das Bruttoeinkommen addiert und davon ausgehend die Einkommenssteuer berechnet. Nach diesem Beispiel bleibt pro Jahr etwa 180€ weniger Netto übrig.

Ab 01.01.2019 könnte diese Versteuerung jetzt entfallen, insofern der Gesetzesänderung des Bundestags vom Bundesrat zugestimmt wird. Anreiz für den neuen Gesetzesentwurf könnte neben den ökologischen Vorteilen auch eine Entlastung des Verkehrs in Ballungszentren und Randzonen sein. Darüber hinaus ist die Verringerung der Abgas- und Feinstaubbelastung und die Steigerung der wirtschaftlichen Attraktivität für ein betriebliches Mobilitätsmanagement bei Arbeitgebern und Arbeitnehmer vorteilhaft.

 

Der neue Gesetzentwurf zur Abschaffung der Dienstrad-Versteuerung lautet wie folgt:

„Die im neuen § 3 Nummer 37 EStG geregelte Steuerbefreiung des geldwerten Vorteils aus Überlassung eines betrieblichen Fahrrads vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer honoriert das umweltfreundliche Engagement der Nutzer von Fahrrädern und deren Arbeitgeber, die die private Nutzung, die Nutzung für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte und für Familienheimfahrten für ihre Arbeitnehmer unentgeltlich oder verbilligt ermöglichen. Dies ist ein weiterer Baustein zur Förderung der Elektromobilität und der umweltverträglichen Mobilität. Die vorgesehene Regelung fügt sich in den Katalog des § 3 EStG ein, der auch aus anderen Lenkungs- und Fördermotiven heraus bestimmte Arbeitgeberleistungen steuerfrei stellt (insbesondere die Steuerbefreiung des vom Arbeitgeber gestellten Ladestroms und der betrieblichen Ladevorrichtung in Nummer 46).

Die Steuerbefreiung gilt sowohl für Elektrofahrräder als auch für Fahrräder.

Ist ein Elektrofahrrad jedoch verkehrsrechtlich als Kraftfahrzeug einzuordnen (z. B. gelten Elektrofahrräder, deren Motor auch Geschwindigkeiten über 25 Kilometer pro Stunde unterstützt, als Kraftfahrzeuge), sind für die Bewertung dieses geldwerten Vorteils die Regelungen der Dienstwagenbesteuerung anzuwenden (§ 8 Absatz 2 Satz 2 bis 5 i. V. m. § 6 Absatz 1 Nummer 4 Satz 2 EStG). Dies gilt auch für die in diesem Gesetz vorgesehene Halbierung der Bemessungsgrundlage für Elektrofahrzeuge bei der Dienstwagenbesteuerung.“

(Quelle: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/055/1905595.pdf, Seite 82)

 

Wir von e-motion begrüßen die Gesetzesänderung zum Entfall der Dienstradversteuerung als Schritt in die richtige Richtung und hoffen, dass der Bundesrat dem Entwurf zustimmt. Natürlich halten wir Sie über die Entwicklungen zu dieser Thematik auf dem Laufenden

Sa

20

Okt

2018

Neues Steuerprivileg für Fahrräder und e-Bikes - 1% Steuer fällt weg

Die Regierungsfraktion aus CDU und SDP hat wie es nach Informationen der rheinischen Post scheint, die steuerliche Förderung von Fahrrädern und Elektrofahrrädern beschlossen. Wie aus dem Finanzausschuss verlautet könnte bald folgendes gelten: Überlässt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein e-Bike oder Fahrrad, muss der Arbeitnehmer die private Nutzung zukünftig nicht mehr versteuern. Somit spart er sich die 1% Regelversteuerung - dies führt zu drastischen Vorteilen. Nach ersten Hochrechnungen könnte sich bei einem "Dienstrad / Jobrad" die Ersparnis gegenüber Privatkauf von gut 20% auf gut 40% fast verdoppeln. Mehr Informationen erhalten Sie bei den Dienstrad Experten von e-motion:

https://www.emotion-technologies.de/e-bike-leasing

Mi

22

Aug

2018

e-motion e-Bike Service: Wartung und Reparatur vom Experten

e-motion e-Bike Service: Wartung und Reparatur vom Experten

Als e-Bike Experten legen wir bei unserem e-Bike Sortiment großen Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit. Dazu zählen pannensichere Reifen, bewährte Akkus & Elektromotoren, sowie stabile Rahmen und Bremstechnik. Damit Sie auch langfristig Freude an Ihrem e-Bike haben, haben alle unsere e-Bike Shops auch eine sehr gut ausgestattete e-Bike Werkstatt.

e-Bike Wartung: Motor und Akku müssen stetig überprüft werden

e-Bike Wartung: Motor und Akku müssen stetig überprüft werden

Eine regelmäßige Wartung Ihres e-Bikes ist wichtig, damit Sie auch lange Freude an Ihrem e-Bike haben. Neben einer gut ausgestatteten e-Bike Werkstatt, besuchen unsere Servicemitarbeiter auch regelmäßig Schulungen, um sich fortzubilden und auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Der Service in unseren e-Bike Shops umfasst Inspektion, Wartung, Reparatur, Software Updates, Akku Service / Austausch, Beratung, Bestimmung der Rahmengeometrie und Optimierung der Ergonomie. Ein e-Bike ist dem Verschleiß ausgesetzt, insbesondere Akku und Motor sind Verschleißteile und müssen regelmäßig überprüft werden. Damit der Motor stets auf dem neuesten Stand der Technik ist, müssen Software Updates vorgenommen werden.

e-Bike Inspektion und e-Bike Reparatur

e-Bike Inspektion und e-Bike Reparatur

Eine e-Bike Inspektion ist unerlässlich, um zu überprüfen, in welchem Zustand Ihr e-Bike ist. Unsere Experten können mögliche Schwachstellen schon frühzeitig erkennen und Probleme deutlich einfacher und meist kostengünstiger beheben, als wenn ein größerer, dauerhafter Schaden entstanden ist. Lassen Sie Ihr e-Bike in regelmäßigen Abständen kontrollieren, erhöhen Sie die Lebensdauer Ihres Pedelecs. Ganz vermeiden lassen sich Schäden am e-Bike natürlich nicht. Auch dafür sind unsere e-Bike Werkstätten bestens ausgestattet. Ob Probleme am Akku, Elektromotor oder Rahmen – wir finden mit unserer Expertise für jedes Problem eine passende Lösung. Machen Sie keine Abstriche im Fahrerlebnis und genießen Sie in vollen Umfängen die Instandsetzung unserer Fachkräfte.

Mi

15

Aug

2018

Neuer TQ e-Bike Antrieb für 2019

Neuer TQ e-Bike Antrieb für 2019

In die e-Bike Saison 2019 startet TQ mit einem neuen e-Bike Antrieb. Der TQ HPR 120S Motor steht für ein hohes Drehmoment, ein kompaktes Design, höchste Effizienz und großen Fahrspaß. Die Einsatzbereiche sind vielfältig, denn der Motor liefert eine satte Performance sowohl bei Fahrten in der Stadt als auch im Offroadbereich und beim Einsatz mit Speed Pedelecs.

TQ e-Bike Antrieb: Hohe Leistungsfähigkeit bei starken Anstiegen

TQ e-Bike Antrieb: Hohe Leistungsfähigkeit bei starken Anstiegen

Die Highlights des TQ HPR 120S e-Bike Motor sind seine Leistungsfähigkeit mit bis zu 920 W Motorleistung und die kräftige Unterstützung gerade bei steilen Fahrten im Gelände. Das Drehmoment ist mit 120 Nm ideal für Fahrten in der Stadt oder sportliche Ausflüge. Mit dem neuen TQ e-Bike Antrieb lassen sich auch sehr gut Touren mit einem Speed-Pedelec absolvieren, denn mit einer Akkukapazität zwischen 400 Wh bis hin zu 800 Wh lässt sich ordentlich Strecke machen. Das patentierte Pinring-Getriebe treibt das Wälzlager des TQ e-Bike Motors über 150 Pins an. Über das Direct-Mount Kettenblatt wird die Motorkraft direkt auf den Antriebsstrang übertragen. Das Anfahrverhalten ist besonders sensibel – mit wenigen Tritten in die Pedale entwickelt der Motor seine volle Leistungsbandbreite. Das sorgt für eine enorme Schubkraft, die besonders hilfreich bei starken Steigungen ist.

TQ e-Bike Antrieb: Kompakter Motor

TQ e-Bike Antrieb: Kompakter Motor

Zwischen fünf Unterstützungsstufen kann der e-Bike Fahrer beim TQ HPR 120S e-Bike Motor wählen. Im MID und HIGH Modus ist die Unterstützung des Motors besonders dynamisch.

  • ECO Mode – energiesparend
  • LOW Mode – spürbare Motorpräsenz
  • MID Mode 
  • HIGH Mode
  • XTREME Mode – permanente 120 Nm

Mit 3,79 kg ist das Eigengewicht des TQ Antriebs relativ gering, was das Vorankommen auch erleichtert, sobald der Akku leer ist. Der Motor ist mit allen Kettenschaltungen, Nabenschaltungen und Umwerfern kompatibel. Auf dem Display hat der Fahrer einen Überblick über Akkuladestand, seine aktuelle Geschwindigkeit, Reichweite, Fahrmodus, Tageskilometer, Gesamtstrecke, Durchschnittsgeschwindigkeit, Höchstgeschwindigkeit und Schiebehilfe. Das 12 V Display lässt sich abnehmen und wir über ein separates Element mit Joystick bedient.

Mi

08

Aug

2018

Brose e-Bike Neuheit 2019 - Der Drive S Mag e-Bike Motor

Brose e-Bike Neuheit 2019 - Der Drive S Mag e-Bike Motor

Von Brose wird es in der Saison 2019 einen neuen e-Bike Antrieb geben. Das Drive S Mag Pedelec Antriebssystem hat ein Magnesiumgehäuse, was einen Gewichtsvorteil gegenüber Aluminiumgehäusen hat. Das S steht für Sport und damit ist klar, dass sich dieser Antrieb insbesondere an sportliche Fahrer richtet. 

Brose Drive S Mag: Ein kompakter Motor für sportliche Trailfahrten

Brose Drive S Mag: Ein kompakter Motor für sportliche Trailfahrten

Der Brose Drive S Mag e-Bike Motor ist 15 % leichter, 15 % kleiner, aber verfügt über 30 % mehr Tretkraftunterstützung als die Vorgängermodelle. Der kompakte und leise Motor hat als erster Elektromotor eine maximale Unterstützung, die über 400 % liegt. Für sportliche Fahrer, die gerne steile Fahrten meistern ist dies ein großer Pluspunkt. Das maximale Drehmoment liegt bei 90 Nm. Die hohe Leistung lässt sich über eine größere Bandbreite nutzen, denn der Antrieb unterstützt bei verschiedenen Kadenzen mit guter Kraftentfaltung. Zusätzlich wurde eine neue Elektronik verbaut, die Hitze besser verträgt und die Software wurde ebenfalls optimiert.

Steigungen gekonnt überwinden mit dem Brose Drive S Mag Motor

Steigungen gekonnt überwinden mit dem Brose Drive S Mag Motor

Neu hinzu kommt die Unterstützungsstufe „Flex Power Mode“. Diese verbindet zwei Softwarefeatures. Durch die drehmoment- und drehzahlgesteuerte Unterstützung „Cadence Power Control“ (CPC) können e-Bike Fahrer bei höheren Kadenzen bis zu 30 % mehr Leistung abrufen. Die neu entwickelte pedalgesteuerte Unterstützung „Progressive Pedal Response“ verspricht ein noch schnelleres Ansprechverhalten und ermöglicht ein wendigeres Fahrverhalten, sodass sich starke Steigungen leicht und besonders agil überwinden lassen. Mit dem neuen Drive S Mag e-Bike Motor bringt Brose auch drei neue e-Bike Displays auf den Markt- Dazu zählen ein komfortables für den City e-Bike Sektor, eines mit besonders umfangreichen Funktionen für den Trekking Bereich und ein sehr kompaktes Display für e-Mountainbikes.

Technische Details zum Drive S Mag e-Bike Motor

  • Motortyp: bürstenloser Innenläufer
  • Gewicht: 2.900 g
  • Abmessungen: 193 × 150 × 115 mm
  • Nennspannung: 36 V
  • Nenndauerleistung: 250 W
  • Drehmoment: 90 Nm
  • Maximale Unterstützung: 410 %
  • Unterstützung: bis 25 km/h
  • Schiebehilfe: bis 6 km/h

Mi

01

Aug

2018

Stromer ST3: Das neue innovative Speed Pedelec für die Stadt

Stromer ST3: Das neue innovative Speed Pedelec für die Stadt

Die e-Bikes von Stromer überzeugen mit einem eleganten Design und vorausschauender Technik. So auch das neue Stromer ST3, das erstmals auf der Eurobike 2018 präsentiert wurde. Dynamisch, kraftvoll und lautlos ist das neue 45 km/h schnelle Speed Pedelec.

Stromer ST3 mit neuem SYNO Drive II Hinterradnabenmotor

Stromer ST3 mit neuem SYNO Drive II Hinterradnabenmotor

Komfort und Fahrvergnügen bietet das 2019er Modell ST3 von Stromer dem e-Bike Fahrer. Das Stromer ST3 ist mit einem neu entwickelten SYNO Drive II Hinterradnabenmotor ausgestattet. Dieser bringt eine Leistung von 820 W mit einem Drehmoment von 44 Nm. Die freigewordene Bremsenergie wird rekuperiert und in den Stromer eigenen BQ814 Akku eingespeist. Die Reichweite des Akkus gibt Stromer mit bis zu 150 Kilometern an. Für Fahrspaß sorgen die 27,5“-Räder, sowie die ideale Rahmengeometrie: Kurze Kettenstreben, kurzer Radstand, tiefes Tretlager. Unterwegs hat der Fahrer stets hervorragenden Grip mit den von Pirelli speziell für Stromer entwickelten Cycl-e ST Reifen. Eine gute Sicht bieten die LED-Frontscheinwerfer mit Fern- und Abblendlicht. Sicher zum Bremsen kommt der Fahrer mit der Stromer-Bremsanlage, die über vier Kolben am Vorder- und zwei Kolben am Hinterrad verfügt. e-Bike Fahrern wird noch mehr Komfort geboten, indem sie die Wahl haben zwischen verschiedenen Vorbauten und Lenkern, sowie die Option einer Federgabel.

Vernetztes Stromer ST3 mit Diebstahlschutz

Vernetztes Stromer ST3 mit Diebstahlschutz

Stromer setzt bei seinen e-Bikes schon von Anfang an auf Vernetzung. Dafür wurde die Stromer-OMNI-App entwickelt. Diese macht das Smartphone zum Bordcomputer und bietet gleichzeitig einen zuverlässigen Diebstahlschutz mit Schloss, Alarm und Ortung. Das Stromer ST3 e-Bike kann nahtlos gesperrt und entsperrt werden über Bluetooth und der Akku-Auswurf erfolgt schlüssellos. Auch optisch ist das Stromer ST3 mal wieder ein absoluter Hingucker. Die High-End-Technik versteckt sich nahtlos im aufgeräumten Design, Front- und Rücklicht sind elegant im Rahmen eingearbeitet. Ab Herbst 2018 ist das neue Stromer ST3 im Handel erhältlich. Es wird mit einem hochwertigen BROOKS-Sattel ausgestattet sein und kommt in den Farben Deep Green Farbe, schwarz und weiß. Wobei die schwarzen und weißen Modelle etwas später auf den Markt kommen werden.