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Ist e-Bike fahren gefährlich?

Wir haben die Statistiken einmal genauer unter die Lupe genommen

Fahrradunfall

Immer häufiger liest man in den Nachrichten von Unfällen mit e-Bikes. Der Schluss, dass e-Bikes durch die Motorunterstützung schlichtweg gefährlicher sind als herkömmliche Fahrräder, liegt für manchen Leser nahe. Doch ist dies wirklich der Fall?  Wir haben uns die amtlichen Statistiken angeschaut und kamen zu folgendem Ergebnis: 

Immer mehr verunglückte Fahrradfahrer

Das statistische Bundesamt (Destatis) hat ermittelt, dass die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2019 im Vergleich zu 2010 um 16,5 % gesunken ist.

 

Doch dieser positive Trend zeigt sich leider nicht in jeder Fahrzeugsparte. So stieg die Zahl der verunglückten Fahrradnutzer von 2017 auf 2018 um erschreckende 11,5 %. Doch hieran trägt der Motor vermutlich nur eine verschwindend geringe Schuld. Denn nur 20,8 % der Unfälle waren sogenannte "Alleinunfälle", also Unglücke an denen kein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt war. Unglücke, wie beispielsweise mit erhöhter Geschwindigkeit von der Straße abzukommen, geschahen mit Fahrrädern und Pedelecs somit äußerst selten.

 

Überwiegend war mindestens ein anderer Verkehrsteilnehmer beteiligt, zumeist ein PKW

Infografik

Verheerendes Fehlverhalten

Unabhängig von der Fahrzeugwahl, ist das häufigste Fehlverhalten bei Verkehrsunfällen mit Personenschaden: Fehler beim Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren - dicht gefolgt vom Nichtbeachten der Vorfahrt und ungenügendem Abstand.

  

Bei der einzelnen Betrachtung des Fehlverhaltens von Fahrrad- und e-Bike Fahrern ist die falsche Straßenbenutzung auf dem ersten Platz. 

 

Und mit der steigenden Anzahl an Fahrern steigt natürlich auch die Anzahl menschlicher Fehler: Der deutschlandweite Fahrradbestand ist 2019 auf 75,9 Millionen angestiegen, davon waren circa 5,4 Millionen Räder mit einem Elektromotor ausgestattet. Und der e-Bike Markt befindet sich nach wie vor im starken Wachstum: Zum Vergleich: Im Jahr 2010 wurden gerade einmal 200.000 e-Bikes verkauft - 2019 waren es mehr als 1,3 Millionen. 

Weitere Strecken bei gleicher Geschwindigkeit

e-Bikes werden zudem nicht dafür genutzt, deutlich höhere Geschwindigkeiten als mit dem Fahrrad zu erzielen, sondern um mit weniger Kraftaufwand weitere Strecken zurückzulegen. Der Motor eines herkömmlichen e-Bikes unterstützt Sie bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h - was lediglich 5 km/h über der Durchschnittsgeschwindigkeit eines gewöhnlichen Fahrradfahrers liegt.

Außerdem sind die e-Bikes aus unserem Sortiment mit hochwertigen Bremssystemen und Sicherheitskomponenten ausgestattet, die auf diese Geschwindigkeiten ausgelegt sind.

 

Dass immer häufiger von Unfällen mit e-Bikes berichtet wird, liegt schlussendlich vermutlich zum einen an der wachsenden Anzahl von Pedelecs im Straßenverkehr und zum anderen an der insgesamt gestiegenen Unfallzahl mit Zweirädern. Nichtsdestotrotz ist es grundsätzlich empfehlenswert, ein Fahrsicherheitstraining zu absolvieren und nicht am Helm zu sparen!

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