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Ketten- oder Riemenantrieb?

Das zeichnet die beiden Antriebsarten beim e-Bike aus

Werkstattarbeiten

Derzeit gibt es auf dem Markt zwei Antriebsvarianten für Zweiräder: Neben dem klassischen Kettenantrieb setzen Fahrradhersteller immer mehr auf den Riemenantrieb.

Welche Antriebsform die bessere ist, führt seitdem in einschlägigen Biker-Foren zu hitzigen Diskussionen. Wir möchten Klarheit schaffen und zeigen im Folgenden, welche Vorteile die beiden Antriebsarten mit sich bringen:

Der klassische Kettenantrieb

Bereits seit über 100 Jahren greifen Fahrradhersteller auf den klassischen Kettenantrieb zurück. Dieser setzt sich aus einer vernieteten Stahlkette zusammen, die auf "Zähnen" läuft. Vorteil des Kettenantriebs ist das unkomplizierte Öffnen der Kette mit einem Kettenschloss. Dadurch ist eine einfache Reparatur möglich, was einen großen Vorteil gegenüber dem Riemen darstellt. 

 

Aufwendiger hingegen gestaltet sich beim Kettenantrieb die Pflege: Die Länge der Kette sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert und das Material geputzt sowie geölt werden. Auch bei der Haltbarkeit kann die Kette nicht mit dem Riemen mithalten. Die Reichweite liegt je nach Qualität bei etwa 1.000 bis 3.000 Kilometern. Der Riemen hingegen hält ungefähr zwei- bis dreimal so lange. 

Kettenantrieb

Der Kettenantrieb überzeugt jedoch in puncto Effizienz, da der Fahrer mehr Beinkraft auf das Hinterrad überträgt. Ein zusätzlicher Vorteil ist die einfache Kombination mit gängigen Kettenschaltungen. Die geringen Anschaffungskosten der Ketten schlagen zudem beim Neukauf eines e-Bikes zu Buche.

Wer auf seiner Tour also den Fokus auf Effizienz legt und zeitgleich eine unkomplizierte Form der Reparatur bevorzugt, sollte auf eine Kettenschaltung zurückgreifen.

Der innovative Riemenantrieb

Erst seit 2017 wird diese Antriebsform für Fahrräder in der Massenproduktion eingesetzt. Zuvor war der Riemenantrieb hauptsächlich im Automobilbereich zu finden.

Der Aufbau unterscheidet sich stark vom Kettenantrieb: Ein mit Carbon verstärkter Riemen läuft über zwei Riemenscheiben. Der Riemen steht unter Spannung und ist exakt auf die Größe des e-Bike Rahmens angepasst. 

Ein großer Vorteil ist die besonders lange Haltbarkeit, denn er hält etwa zwei- bis dreimal länger als eine herkömmliche Kette. Auch auf besondere Pflege kann beim Riemen verzichtet werden. Wer es also wartungsarm und langlebig braucht, der greift besser zum Riemen. Bei Verschmutzung genügt Wasser für die Reinigung - daher ist er besonders wintertauglich. Jedoch sollte berücksichtigt werden, dass ein Wechsel oder auch Nachrüsten nicht vom Laien durchgeführt werden kann - hier sollte ein Fachmann ran. 

Riemenantrieb

Die geräuscharme Alternative zur Kette lässt sich jedoch nur in Kombination mit Naben- oder Tretlagerschaltungen verarbeiten. In Hinblick auf Kosten und Reparaturaufwand verliert der Riemen- gegen den klassischen Kettenantrieb. Bei einem Defekt muss der gesamte Rahmen geöffnet werden, da der Riemen nicht teilbar ist - dieser Mehraufwand spiegelt sich in der Rechnung wider.

 

Da der Riemenantrieb ausschließlich mit Nabenschaltungen kombiniert werden kann, wurde er lange Zeit nur im Komfortbereich verbaut. Sportliche Räder konnten nicht bedient werden, da die Nabenschaltungen die hohen Drehmomente der kräftigen Motoren langfristig nicht vertragen konnten. Seit der Nabenschaltung von Enviolo und Rohloff ist dieser Punkt hinfällig - die Schaltung verträgt auch hohe Drehmomente und ist somit ideal für den Einsatz im Trekking-Bereich. So können auch e-Bike Fahrer, die eine hohe Kilometerzahl zurücklegen, von dem wartungsarmen Antrieb profitieren.

 

Die Gegenüberstellung zeigt, dass sowohl der Riemen- als auch der Kettenantrieb Vor- und Nachteile mit sich bringen. Daher lässt sich nicht pauschal sagen, welches die bessere Antriebsform ist. Dies ist ganz abhängig von Ihren persönlichen Vorlieben sowie den unterschiedlichen Ansprüchen an Ihr e-Bike.

Unsere e-Bike Experten beraten Sie gerne, welche Antriebsart für Ihre Einsatzzwecke am besten geeignet ist!

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