e-Bike Antriebe: Mittelmotor oder Hinterradantrieb?

e-Bike Antriebe: Mittelmotor oder Hinterradantrieb?

Die Entwicklung von e-Bike Antrieben hat sich mittlerweile stark weiterentwickelt. Es gibt auch nicht nur eine Variante von e-Bike Motor, sondern das Angebot ist vielfältig. e-Bikes können mit einem Mittelmotor, einem Frontmotor oder mit einem Hinterradantrieb ausgestattet sein. Worin bestehen nun die Unterschiede zwischen diesen Antriebsarten?

Hinterradantrieb für sportliche e-Biker

Für das Fahrverhalten eines e-Bikes ist die Position eines e-Bike Antriebs ausschlaggebend. Jeder Antrieb sorgt dafür, dass sich ein e-Bike anders fährt. Ein Hinterradantrieb ermöglicht meist ein sportliches und dynamischen Fahren mit dem e-Bike. Der Fahrer hat den Eindruck, als ob ihn jemand von hinten anschiebt. Durch das höhere Gewicht auf der Hinterachse hat der Hinterradantrieb eine gute Griffigkeit beim Fahren. Das Fahrverhalten ist sicher, auch auf rutschigem Boden. Der SYNO Drive Motor befindet sich in den Stromer e-Bikes und unterstützt den e-Bike Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h. Der Gleichstrommotor ist bürstenlos, läuft zuverlässig und ist wartungsarm. Von Xion gibt es ebenfalls einen Hinterradantrieb. Dieser ist besonders für dynamisches eBiken auch abseits der Straßen ausgelegt. Sein Vorsprung ist die direkte Kraftübertragung auf das Hinterrad.

Mittelmotoren von Bosch und Yamaha

e-Bikes mit Mittelmotor

Anders als beim Hinterradantrieb, sitzt der Mittelmotor im Bereich des Tretlagers. Das Gewicht ist dadurch gleichmäßig verteilt und das Fahrgefühl entspricht am ehesten dem eines herkömmlichen Fahrrads. Durch den niedrigen Schwerpunkt ist das Fahrgefühl sehr komfortabel und sicher.

Was den Wirkungsgrad betrifft, ist der vom Mittelmotor höher, weil dieser durch die vorgeschaltete Schaltung fast immer im idealen Drehzahlbereich läuft. Bei einer Fahrt am Berg beispielsweise ist die Drehzahl bei einem Heckmotor höher, was zu einem niedrigeren Wirkungsgrad des Motor führt. Mittelmotoren gibt es von Bosch und Yamaha.


Sie möchten gerne selbst die Unterschiede eines Mittelmotors oder Hinterradantriebes kennenlernen? Dann besuchen Sie uns in einem unserer e-motion e-Bike Shops und machen Sie eine Probefahrt mit einem e-Bike Ihrer Wahl. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

e-bike Experten von e-motion
Kommentare: 27
  • #27

    e-motion Technologies (Montag, 10 September 2018 15:53)

    Hallo Herr Hechler,

    ein höheres Gewicht auf der Hinterradachse durch einen größeren Motor ist natürlich mit vielerlei Vor- und Nachteilen verbunden. Man erreicht damit eine bessere Traktion auf dem Hinterrad, jedoch ist der Aus- und Einbau dadurch beeinträchtigt. Wir empfehlen unseren Kunden in der Regel e-Bikes mit Mittelmotor.
    Eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile der verschiedenen Motor-Arten finden Sie hier:
    https://www.emotion-technologies.de/e-bike-infos/häufige-fragen/e-bike-faq/

    Eine Übersicht aller gängigen e-Bike Antriebe finden Sie hier:
    https://www.emotion-technologies.de/e-bike-infos/e-bike-pedelec-antriebe/


    Beste Grüße

    Maxim von e-motion Technologies

  • #26

    Hechler (Montag, 10 September 2018 09:51)

    beim Hinterradantrieb gibt es große und kleine Motoren für ein Pedelec . was ist der Unterschied bzw welches ist der bessere Antrieb .
    Gruß Dietmar

  • #25

    e-motion Technologies (Montag, 06 August 2018 12:38)

    Hallo Counsel,

    am besten besuchst du mal den e-motion e-Bike Shop in deiner Nähe und klärst die Fragen bei einer Probefahrt mit deinem Experten vor Ort. Wenn man auf dem Pedelec sitzt, erlebt man auch selbst direkt, was die Unterschiede der Motoren im Fahralltag bedeuten!


    Beste Grüße

    Maxim von e-motion Technologies

  • #24

    Counsel (Donnerstag, 02 August 2018 19:48)

    Mir kommen diese Ausführungen überhaupt nicht plausibel vor. Ein Mittelmotor überträgt die Kraft über eine Kette an das Hinterrad. Geht dabei im Vergleich zum einem Radnaben-Heckantrieb nicht Energie verloren, so dass die effektive maximale Leistung deutlich weniger ist als die zulässigen 250 W?
    Ist die angebliche Schwerpunktverbesserung nicht angesichts eines Gesamtgewichtes von Fahrer (dessen Gewicht ja weit oben liegt) und Gerät von 60 - 100 kg oder mehr nur marginal, zumal auch der Hinterradantrieb fast ebenso niedrig in Höhe der Achse liegt und dazu meist leichter ist.
    Spricht nicht gegen den Mittelmotor der höhere Verschleiß der Kette - sowohl Motor als auch Fahrer zerren daran? Verteuert das - notwendige - Getriebe des Mittelmotors nicht den Antrieb unnötig, vom zusätzlichen Verschleiß und Wartungsaufwand abgesehen? Wieso ist bei einer Fahrt am Berg ist die Drehzahl bei einem Heckmotor höher? Wenn man am Berg fährt, fährt man doch langsamer, damit ist auch die Drehzahl geringer! Gerade bei einem Elektromotor ist der Wirkungsgrad fast linear, deshalb braucht er eigentlich kein Getriebe! Moderne Dieselloks sind Hybridfahrzeuge, der vom Dieselmotor über einen Generator mit Strom versorgte Elektroantrieb hat gar kein Getriebe! Um wieviel niedriger soll der Wirkungsgrad denn sein? Ist das von praktischer Bedeutung?

  • #23

    e-motion Technologies (Montag, 09 Juli 2018 12:39)

    Hallo Frau Germann,

    danke für Ihre Nachricht. Pauschal ist das nicht so einfach zu beantworten. Wir würden Ihnen aufgrund Ihrer Informationen ein City e-Bike mit einem tiefen Einstieg empfehlen. Am besten ist es jedoch, wenn Sie für eine Probefahrt und einer auf Sie persönlich zugeschnitteten Beratung einen unserer über 40 e-motion e-Bike Shops besuchen: https://www.emotion-technologies.de/h%C3%A4ndler-kontakt/

    Die Mitarbeiter im Shop beraten Sie gerne ausführlich und eine Probefahrt ist, wie viele unserer Kunden wissen, die beste Möglichkeit herauszufinden, ob das gewählte Bike wirklich Ihr Traum e-Bike ist!


    Beste Grüße

    Maxim von e-motion Technologies

  • #22

    Germann Anita (Freitag, 06 Juli 2018 10:13)

    WelchesE-Bike würden Sie empfehlen? Ich bin 75 J. alt, habe zwei Knieprothesen, Körpergrösse 158 cm

    In der Freizeit mache ich Wassergymnastik. Ich wäre Ihnen sooo dankbar für einen professionellen
    Ratschlag.
    freundlichen Gruss a. Germann

  • #21

    e-motion Technologies (Montag, 02 Juli 2018 17:01)

    Hallo Armin,

    danke für deine Nachricht. Die Bremswirkung ist ein wenig übersteuerter bei einem e-Bike mit Hinterrad Naben-Motor gegenüber dem Mittelmotor, was natürlich daran liegt, dass das Gewicht des Antriebs auf dem Hinterrad liegt. Die tatsächliche Bremswirkung ist abgesehen davon diesselbe. Bei Steigungen ist der Hinterrad Naben-Motor sehr zu empfehlen. Eine Übersicht der Pro und Kontras finden Sie hier:
    https://www.emotion-technologies.de/e-bike-infos/h%C3%A4ufige-fragen/e-bike-faq/#24


    Beste Grüße

    Maxim von e-motion Technologies

  • #20

    Armin (Samstag, 30 Juni 2018 21:37)

    Ich habe ein Prophete mit MR Motor 7 Gang beim erreichen der 25-26Kmh schaltet der Motor aus. Und somit schleppe ich den Motor mit. Ich werde somit gebremst. Auf ebener Strecke ist somit ein schnelleres fahren fast . Nun will ich mir noch ein zweites E-Bike kaufen und überlege mir eins mit HR Motor und 24 Gang zu kaufen. Ich muss Täglich viel bergauf fahren und schaffe mit einer Acculadung ca.48 km. Nun meine Frage habe ich beim HR Motor die selbe Bremswirkung wie beim MR Motor? Und ist der HR Motor besser bei Steigungen?
    Gruß Armin

  • #19

    e-motion Technologies (Donnerstag, 07 Juni 2018 15:52)

    Hallo Alex,

    danke für deine Nachricht. Wir würden dir ein Rad mit Mittelmotor, vorzugsweise mit Bosch Performance Line CX oder Yamaha PW-X empfehlen. Beide Motoren sind sehr leistungsstark und standfest sowie in einer Vielzahl an Rädern verbaut.


    Beste Grüße

    Maxim von e-motion Technologies

  • #18

    Sven (Mittwoch, 06 Juni 2018 10:57)

    Wir möchten ein E-Bike kaufen, um damit einen Anhänger mit 2 Kindern zu ziehen.
    Dabei stellt sich grundsätzlich die Frage nach dem Antrieb, Mittel oder Hinten. Gibt es da Erfahrungswerte?
    Das Fahrrad würde fast ausschliesslich mit Anhänger gefahren...

    Danke

  • #17

    e-motion Technologies (Freitag, 18 Mai 2018 15:46)

    Hallo Alex,

    danke für deine ausführliche Mitteilung, jedoch möchte ich hier noch mal darauf hinweisen, dass wir von Nachrüstung aus Sicherheits- und Gewährleistungsgründen abraten. Einige der Gründe hast du ja schon selber benannt.
    https://www.emotion-technologies.de/e-bike-infos/lexikon/e-bike-nachr%C3%BCstung/


    Beste Grüße

    Maxim von e-motion Technologies

  • #16

    Alex (Freitag, 18 Mai 2018 14:59)

    Hi, ich möchte ein Fahrrad (Hardtail MTB) von mir zu einem E bike umbauen. Hierzu habe ich einen günstigen 750W Heckmotor gefunden mit 24V Akku (ich weiß bzw. denke dass 24V wenig sind aber mein Budget reicht zurzeit nicht für ein preislich höher gelegenen Akku mit mehr Volt). Das insgesamt kostet rund 550euro bis 600. Wobei ich jetzt, nachdem ich mich ein bisschen durchgelesen habe, bemerkt habe dass 12AH (von meinem Akku) warscheinlich nicht lange reichen, die kraft dieses Motors warscheinlich nicht reicht um mich ohne pedaltreten eine leichte bis mittlere Steigung (um 45°) nach oben zu befördern und ich da ich im Gelände fahren möchte und auch Sprünge von bis zu 1m hoch ausführen möchte,mich vielleicht doch noch um entscheiden muss
    ein paar Daten :
    Ich wiege 41kg
    fahre ein 26 Zoll Bulls Bike
    mit 17-18kg

    ich bin 166cm groß (bzw. klein)
    habe eine Felgenbremse, weshalb ich mich auch für einen etwas schwächeren Motor eingelassen habe, da die stärkeren, alle Scheibenbremsen benötigen.
    jedoch ist es mir egal, ob die Bremsleistung meiner bremsen noch ausreicht um mein Fahrrad von ca. 60kmh runter zu bremsen, da ich diese sowieso nur auf freien Waldwegen ausfahre

    Falls noch fragen bestehen, bitte einfach stellen

  • #15

    Ralf (Samstag, 05 Mai 2018 20:33)

    Auch ich fahre seit ca. 2,5 Jahren ein Kalkhoff Rad mit Xion-Antrieb. Die Kraft, welcher dieser Antrieb entwickelt, ist enorm hoch. Am Berg, oder beim Beschleunigen geht da wirklich "die Post ab".
    Aber im Gegensatz zu "Walter" *6, habe ich bei leerem Akku eine große Bremswirkung beim treten. Und je stärker ich treten muss, etwa bergauf, ist es vom Gefühl als ob jemand festhält!
    Eine echte Hilfe, welche den Fehler behebt, war von Alber Neodrives nicht möglich... auch mit mehreren Software Updates war diese Bremswirkung nicht weg.
    Also Fahren ohne Unterstützen ist nahezu unmöglich.

  • #14

    e-motion Technologies (Montag, 30 April 2018 13:40)

    Hallo Jan,

    Der Vorderradantrieb ist der wohl kostengünstigste Antrieb bei e-Bikes und Pedelecs, denn er ist technisch sehr einfach einzubauen und deshalb auch gut zum Nachrüsten herkömmlicher Fahrräder geeignet.

    In hochwertigen e-Bikes und Pedelecs jedoch, haben sich Frontmotoren aufgrund des Fahrverhaltens nicht durchgesetzt, denn bei dieser Antriebsart ist die Belastung auf den Rahmen und die Gabel größer und seitdem auch Mittelmotoren mit einem Rücktritt integriert werden können, verschwindet der Frontantrieb immer mehr vom Markt und ist eigentlich nur noch bei Billig/Discounter e-Bikes oder bei nachgerüsteten Fahrrädern zu finden.

    Das Fahren mit solch einem Vordernabenmotor ist zunächst gewöhnungsbedürftig, denn durch das zusätzliche Gewicht am Vorderrad lässt sich das e-Bike anders lenken, es wird träge. Wegen dieser frontlastigen Gewichtsverteilung neigt das Vorderrad auf nassem oder losem Untergrund zum Durchdrehen.

    In steilem Gelände kann der Frontmotor zudem schnell überhitzen und senkt dann die Motorleistung oder schaltet den Motor zum Schutz komplett ab – unangenehm, wenn man gerade einen Berg meistern möchte!

    Viele Grüße
    e-motion Technologies

  • #13

    Jan (Freitag, 27 April 2018 23:12)

    Ich frage mich, warum Vorderrad-Motoren bei den großen Händlern kaum noch zu haben sind und fast nur noch Räder mit Mittelmotor verfügbar sind. Das Posting von WaSchmid...

    "Wegen der höheren Drehzahl kann er bei gleicher Leistung kleiner und somit leichter und billiger gebaut werden."

    ...dürfte diesen Trend erklären. Ich bin im Urlaub mal auf einem Rad mit Mittelmotor gefahren und muss sagen, das mit der Vorderrad-Antrieb viel besser gefällt. Ich fahre den jetzt seit 6 Jahren ohne grosse Probleme. Auch die fetten Stahlrohr-Post-Fahrräder hier sind mit Vorderrad-Motoren ausgerüstet. Ich glaube, die sind insgesamt robuster und wartungsärmer als die M-Motoren
    ( vermutlich auch ein Grund für den flächendeckenden Umstieg der Branche, denn wartungsarm bedeutet ja auch: weniger profitabel)

  • #12

    berthi (Montag, 09 April 2018 17:21)

    Es ist schon interessant, was man alles über die Vorteile eines Mittelmotors liest
    Meistens wird vom tiefen Schwerpunkt und Gewichtsverteilung geredet!
    Seltener liest man was von Drehmoment. Das ist es aber! Leider habe ich noch dazu noch keine verständliche Ausführung gelesen.
    Vergleicht man es mal mit einem Auto mit Schaltgetriebe, da hat man auch den Effekt, dass man im niedrigen Gang die Kraft am Reifen zur Straße auf Kosten der Geschwindigkeit erhöht.
    Bei Vorder- oder Hinterrad Motor bleibt das Drehmoment gleich. Am Berg ist entsprechend mehr Kraft gefordert.

  • #11

    WaSchmid (Sonntag, 30 Juli 2017 19:20)

    2 Nachträge zum Mittelmotor: Da am Tretlager kein Platz für mehrere Kettenblätter ist, kann keine Kettenschaltung mit z. B. 24 oder 27 Gängen verwendet werden. Es ist nur eine Hinterrad-Kettenschaltung mit 8 oder 9 (10?) Gängen oder eben eine Nabenschaltung mit all ihren Nachteilen (siehe unten) möglich.
    Nabenschaltung Ausnahme: Die 3 * 9 (27 Gänge, davon 3 in der Nabe, 9 an der Kette) von Sachs / SRAM. Das ist im Prinzip die uralte, robuste 3-Gang-Torpedo-Nabe, aufgemotzt mit einer 9-Gang-Kettenschaltung. Die hält auch die Zusatzkräfte eines Elektroantriebs aus. Angeblich wird die nicht mehr produziert; warum nicht, ist mir unbegreiflich. Sie war auch für Fahrräder ohne E-Antrieb genial. Ich habe 3 Exemplare davon, seit vielen Jahren ohne jede Störung.

  • #10

    WaSchmid (Sonntag, 30 Juli 2017 17:14)

    Hallo Engelwe, die meisten aktuellen E-Bike-Motoren SIND frequenzgesteuert! Die in den Prospekten zu findende Bezeichnung "Bürstenloser Gleichstrommotor" besagt nichts anderes, als dass der Gleichstrom des Akkus in einen frequenzgeregelten Drehstrom umgewandelt wird, und die Motoren sind Drehstrom-Synchronmotoren mit Permanent-Erregung (ohne Bürsten), deren Drehzahel "synchron" zu der Frequenz des Stromes ist. Die Frequenz (=Drehzahl) wird abhängig von der Belastung geregelt (hohe Last = kleine Drehzahl bei hohem Drehmoment und umgekehrt; Begrenzung auf 25 km/h bei zulassungsfreien Pedelecs).
    Trotzdem hast du recht: unangepasstes Schalten macht sich beim Mittelmotor stärker bemerkbar als beim Heckmotor, da das Drehmoment des Mittelmotors ebenfalls über die Schaltung geht und ungünstig übersetzt wird. Der Heckmotor liefert (softwareabhängig) die Leistung zusätzlich, die bei ungünstiger Gangwahl vom Fahrer her fehlt (braucht natürlich dann mehr Akkustrom).
    Bei Nabenschaltung tritt zudem das Kuriosum auf, dass am Berg die Motorleistung abnimmt (zurückgeregelt wird), wenn man ordentlich reintritt und wieder zunimmt, wenn man mit treten nachlässt. Die empfindliche Nabe verträgt nur eine gewisse Höchstleistung und die ist die Summe aus der Fahrer- und der Motorleistung!

  • #9

    Engelwe (Sonntag, 23 Juli 2017 17:54)

    P.S. Von der Funktion her betrachtet, ziehe ich den Hinterradantrib vor. Mein Allrounder-bike hat einen Mittelmotor aus folgendem Grund: Bei Pneu- oder Schlauchwechsel sowie Arbeiten an der Kette, kann ich vorgehen wie bei jedem Fahrrad. Keine elektrischen Anschlüsse und Leitungen behindern mich am Hinterrad.

  • #8

    Engelwe (Sonntag, 23 Juli 2017 17:40)

    Den informativsten Beitrag find ich den von WaSchmid. Beim Mittelmotor wird eine mittlere Kurbeldrehzahl von 60 - 70 U/min. erwartet. Betätigt man die Gangschaltung so, dass dies eingehalten wird, dann erreicht man die beste Effizienz. Es stimmt, dass das Zurückschalten am Berg wegen dem Nachwirken des Motors nicht einfach ist. Wer aber die Funktion versteht, hat damit keine Schwierigkeiten.
    Zum Radmotor ist zu sagen, dass das grösste Drehmoment (und damit ein grosser Strom auftritt) je asynchroner (langsamer) die Tourenzahl. D.h. unangepasstes Schalten macht sich weniger bemerkbar als beim Mittelmotor wo es evtl. knackt in der Schaltung.
    Am Besten warten wir auf den frequenzgesteuerten Antrieb�

  • #7

    WaSchmid (Freitag, 12 Mai 2017 23:34)

    Bei einem Hinterradmotor werden Kette und Ritzel nicht mit den Kräften des Motors belastet. Der Verschleiß dieser Teile ist deutlich geringer als bei Mittelmotor und die Übertragungsverluste entfallen.
    Ganz schlecht: Mittelmotor mit Nabenschaltung! Das Getriebe einer handelsüblichen Nabenschaltung ist nicht für die maximalen Motorkräfte ausgelegt, deshalb wird hier die Motorleistung gerade dann durch die Software begrenzt, wenn man sie braucht, nämlich an starken Steigungen. :-(
    Zudem lässt sich die Schaltung schlecht bedienen, speziell beim Zurückschalten am Berg, da die Motorkraft auch dann noch kurz nachwirkt, wenn man während des Schaltens zu treten aufhört, damit der neue Gang einrasten kann. Man verliert viel Schwung!
    Vorteil eines Mittelmotors: Wegen der höheren Drehzahl kann er bei gleicher Leistung kleiner und somit leichter und billiger gebaut werden.

  • #6

    Walter (Freitag, 12 Mai 2017 22:39)

    Ich fahre seuit 2 Jahren das Focus Jarifa mit Xion Heckmotor .Der Motor macht keinerlei Geräusche und bietet Vorteile die ein Mittelmotor nicht hat.Bei langen schweren Touren ist es mir schon vorgekommen dass der Akku leer wurde,dann habe ich ein ganz normales MTB,Geht es dann bergab schalte ich auf rekupieren und lade so den Akku wieder auf.Das reicht meistens für die nächste Steigung.Außerdem hat man,wenn es wirklich mal zu Steil , wird eine Schiebehilfe .

  • #5

    Uwe Fischer (Donnerstag, 15 September 2016 09:05)

    Moin. Ist es richtig, dass bei leerem Akku der Hinterradantrieb von Vorteil ist? So als ob kein Motor vorhanden wäre? Im Gegensatz zum Mittelmotor muss ich hier Getriebe usw. mitgedreht werden.
    Als Mittelmotor-Fan zieht es mich so langsam zum Heckantrieb rüber. Auch macht dieser wohl kaum/keine Geräusche.

    Grüsse
    Uwe Fischer

  • #4

    Stephan (Donnerstag, 21 Juli 2016 16:49)

    Der Satz "Bei einer Fahrt am Berg beispielsweise ist die Drehzahl bei einem Heckmotor höher, was zu einem niedrigeren Wirkungsgrad des Motor führt" ergibt keinen Sinn... Das Problem des Heckmotors ist seine niedrige Drehzahl bei Bergfahrten (=>großer Stromfluss). Bei höheren Reisegeschwindigkeit und wenig stop and go hat womöglich sogar der Heckmotor den höheren Wirkungsgrad (keine Getriebeverluste und Verluste über Kettenantrieb) Genauso wenig Sinn hat das Argument "Durch das höhere Gewicht auf der Hinterachse hat der Hinterradantrieb eine gute Griffigkeit beim Fahren" Die zusätzlichen 5kg spielen keine wesentliche Rolle beim anfahren. Da ist die Position des Fahrers auf dem Rad ausschlaggebend.

  • #3

    Otto (Donnerstag, 16 Juni 2016 19:17)

    Die Geräusche sollte man sich schon vor dem Kauf mal anhören.
    Da gibt es große Unterschiede...

  • #2

    e-motion Team (Montag, 13 April 2015 11:24)

    Hallo Herr Noetzel,

    ein leises Geräusch ist normal. Falls das Geräusch lauter ist, sollten Sie zu Ihrem Fachhändler gehen, der das Problem sicher beheben kann.

    Im Zweifel können Sie sich natürlich immer auch an die e-Bike Experten Shops von e-motion wenden:

    http://www.emotion-technologies.de/filialen-kontakt/

    Mit besten Grüßen,
    Ihr e-motion Team

  • #1

    Dieter Noetzel (Freitag, 10 April 2015 15:59)

    Ich habe ein E-Bike mit Mittelmotor von Bosch.Bei Fahren mit Unterstützung macht der Motor Geräusche. Ist das Normal. Das Fahrrad ist 3 Tage alt und von Pegasus.
    MFG
    Dieter Noetzel