Mi

27

Jul

2016

Mit dem Stromer ST2 pendeln: Ein Erfahrungsbericht

Mit dem Stromer ST2 pendeln: Ein Erfahrungsbericht

Udo Nitsche ist mit Unterstützung der e-motion e-Bike Welt Stuttgart im Juli eine Woche lang mit dem S-Pedelec Stromer ST2 von Esslingen am Neckar nach Bad Urach gefahren. Lesen Sie hier seinen Erfahrungsbericht als Pendler.

Arbeitsweg mit dem S-Pedelec

Mit dem Stromer ST2 pendeln: Ein Erfahrungsbericht

Je nach Route bin ich für eine einfache Fahrt zwischen 40 und 45 km gefahren. Bei Fahrten über die Alb ergab sich eine gesamte Höhendifferenz von 640m über Nürtingen waren es lediglich 480m und auch auf dem Rückweg mussten trotz 200 m Höhenunterschied zwischen Urach und Esslingen noch mindestens 250 Höhenmeter überwunden werden. Die Fahrzeit betrug zwischen 63 und 80 Minuten was eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 34 – 38 km/h entspricht und ja, ich war schon ambitioniert, schnell zu sein, aber mehr ging halt bei mir nicht.

Die erste Sensation für mich war die Fahrzeit, die nur ca. 20 Minuten länger war, als wenn ich mit Auto oder Motorrad dieselben Strecken fahre. Also nochmal zum Mitschreiben 70 Minuten Bike gegen 50 Minuten Auto.

Der Stromer ST2 ist nicht nur optisch ein echter Hingucker, sondern fährt sich auch sensationell gut. Der Hinterradantrieb fährt nahezu geräuschlos und beschleunigt mit 35Nm gut. Die Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h ist sehr schnell erreicht und kann auch bei leichten Steigungen lange gehalten werden. Das Bike macht einfach Spaß.

Anmerkungen zum Pendeln mit dem S-Pedelec Stromer ST2:

Positiv:

  • Geringer Zeitverlust gegenüber Auto auch bei größeren Strecken
  • Man kann auch mal ein Auto überholen (Ich sage nicht wo)
  • Durch die höhere Fahrgeschwindigkeit sind auch hohe Temperaturen gut verträglich
  • Ich kann mich ebenso körperlich betätigen wie ohne Unterstützung (Wenn ich will)
  • 814 Wh reichen für 40+ km unter Vollgas mit 640 Höhenmetern aus – aber nur ONE WAY
  • Die breite Bereifung war auf den an vielen Stellen schlechten Straßen sehr von Vorteil
  • Rekuperation bringt auf der Absteige (natürlich hinab) 5-6% Akkukapazität
  • Helles Licht war wichtig um frühzeitig bemerkt zu werden und
  • natürlich aus Gründen der Sicherheit Top Bremsen von MAGURA

Kleinigkeiten:

  • Bei der gefahrenen Geschwindigkeit bevorzugt auf Nebenstraßen ist Ausweichen bei Unebenheiten nur selten möglich, daher ist eine gefederte Sattelstütze sehr, sehr empfehlenswert und mir war der Sattel zu hart
  • Bei steileren Anstiegen bin ich trotz hoher Motivation auch unter 20km/h abgefallen (Steige Erkenbrechtsweiler) – Wer viele starke Anstiege gemischt mit Tempo 30 Zonen fährt, sollte sich überlegen, die Mountainversion zu fahren. Diese ist zwar beschränkt auf 33 km/h zieht aber am Berg besser. Bergab ist es eh nicht so wichtig

 

An die Politik:

  • Radwege mit 45 km/h sind meist unmöglich da sie sehr schlecht ausgebaut sind– Mit reduzierter Geschwindigkeit wären manche aber durchaus befahrbar (Empfehlung wäre eine Begrenzung auf 30 km/h – das fahren viele auch ohne Antrieb). Um das nochmal deutlich zu sagen: Auch 25 km/h sind auf vielen Radwegen um Stuttgart gefährlich und zu schnell
  • Für die Nutzung auf der Straße ist eine Regelung bis 55 km/h sinnvoller und auch ungefährlicher für den Radler, da man dann auch im normalen Verkehr mitfließen kann
  • Radschnellwege sind für das Thema e-Mobilität mindestens so wichtig, wie staatliche Zuschüsse für elektrische Autos

Fazit

Grundsätzlich kann ich sagen, dass es sehr viel Spaß macht und ich mich wohl fühle. Über den Kilogrammeffekt werde ich in einigen Wochen berichten. 

Achso, da bleibt noch zu sagen, dass ich wetterbedingt am Donnerstag eine Bikepause eingelegt habe. Das war für meine Beine auch nicht schlecht.

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e-Bike Experten von e-motion

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