Mi

21

Jan

2015

e-Bike Antriebe: Mittelmotor oder Hinterradantrieb?

e-Bike Antriebe: Mittelmotor oder Hinterradantrieb?

Die Entwicklung von e-Bike Antrieben hat sich mittlerweile stark weiterentwickelt. Es gibt auch nicht nur eine Variante von e-Bike Motor, sondern das Angebot ist vielfältig. e-Bikes können mit einem Mittelmotor, einem Frontmotor oder mit einem Hinterradantrieb ausgestattet sein. Worin bestehen nun die Unterschiede zwischen diesen Antriebsarten?

Hinterradantrieb für sportliche e-Biker

Für das Fahrverhalten eines e-Bikes ist die Position eines e-Bike Antriebs ausschlaggebend. Jeder Antrieb sorgt dafür, dass sich ein e-Bike anders fährt. Ein Hinterradantrieb ermöglicht meist ein sportliches und dynamischen Fahren mit dem e-Bike. Der Fahrer hat den Eindruck, als ob ihn jemand von hinten anschiebt. Durch das höhere Gewicht auf der Hinterachse hat der Hinterradantrieb eine gute Griffigkeit beim Fahren. Das Fahrverhalten ist sicher, auch auf rutschigem Boden. Der SYNO Drive Motor befindet sich in den Stromer e-Bikes und unterstützt den e-Bike Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h. Der Gleichstrommotor ist bürstenlos, läuft zuverlässig und ist wartungsarm. Von Xion gibt es ebenfalls einen Hinterradantrieb. Dieser ist besonders für dynamisches eBiken auch abseits der Straßen ausgelegt. Sein Vorsprung ist die direkte Kraftübertragung auf das Hinterrad.

Mittelmotoren von Bosch und Yamaha

e-Bikes mit Mittelmotor

Anders als beim Hinterradantrieb, sitzt der Mittelmotor im Bereich des Tretlagers. Das Gewicht ist dadurch gleichmäßig verteilt und das Fahrgefühl entspricht am ehesten dem eines herkömmlichen Fahrrads. Durch den niedrigen Schwerpunkt ist das Fahrgefühl sehr komfortabel und sicher.

Was den Wirkungsgrad betrifft, ist der vom Mittelmotor höher, weil dieser durch die vorgeschaltete Schaltung fast immer im idealen Drehzahlbereich läuft. Bei einer Fahrt am Berg beispielsweise ist die Drehzahl bei einem Heckmotor höher, was zu einem niedrigeren Wirkungsgrad des Motor führt. Mittelmotoren gibt es von Bosch und Yamaha.


Sie möchten gerne selbst die Unterschiede eines Mittelmotors oder Hinterradantriebes kennenlernen? Dann besuchen Sie uns in einem unserer e-motion e-Bike Shops und machen Sie eine Probefahrt mit einem e-Bike Ihrer Wahl. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

e-bike Experten von e-motion

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Kommentare: 6
  • #1

    Dieter Noetzel (Freitag, 10 April 2015 15:59)

    Ich habe ein E-Bike mit Mittelmotor von Bosch.Bei Fahren mit Unterstützung macht der Motor Geräusche. Ist das Normal. Das Fahrrad ist 3 Tage alt und von Pegasus.
    MFG
    Dieter Noetzel

  • #2

    e-motion Team (Montag, 13 April 2015 11:24)

    Hallo Herr Noetzel,

    ein leises Geräusch ist normal. Falls das Geräusch lauter ist, sollten Sie zu Ihrem Fachhändler gehen, der das Problem sicher beheben kann.

    Im Zweifel können Sie sich natürlich immer auch an die e-Bike Experten Shops von e-motion wenden:

    http://www.emotion-technologies.de/filialen-kontakt/

    Mit besten Grüßen,
    Ihr e-motion Team

  • #3

    Otto (Donnerstag, 16 Juni 2016 19:17)

    Die Geräusche sollte man sich schon vor dem Kauf mal anhören.
    Da gibt es große Unterschiede...

  • #4

    Stephan (Donnerstag, 21 Juli 2016 16:49)

    Der Satz "Bei einer Fahrt am Berg beispielsweise ist die Drehzahl bei einem Heckmotor höher, was zu einem niedrigeren Wirkungsgrad des Motor führt" ergibt keinen Sinn... Das Problem des Heckmotors ist seine niedrige Drehzahl bei Bergfahrten (=>großer Stromfluss). Bei höheren Reisegeschwindigkeit und wenig stop and go hat womöglich sogar der Heckmotor den höheren Wirkungsgrad (keine Getriebeverluste und Verluste über Kettenantrieb) Genauso wenig Sinn hat das Argument "Durch das höhere Gewicht auf der Hinterachse hat der Hinterradantrieb eine gute Griffigkeit beim Fahren" Die zusätzlichen 5kg spielen keine wesentliche Rolle beim anfahren. Da ist die Position des Fahrers auf dem Rad ausschlaggebend.

  • #5

    stefan (Montag, 08 August 2016 13:58)

    kretschmann

  • #6

    Uwe Fischer (Donnerstag, 15 September 2016 09:05)

    Moin. Ist es richtig, dass bei leerem Akku der Hinterradantrieb von Vorteil ist? So als ob kein Motor vorhanden wäre? Im Gegensatz zum Mittelmotor muss ich hier Getriebe usw. mitgedreht werden.
    Als Mittelmotor-Fan zieht es mich so langsam zum Heckantrieb rüber. Auch macht dieser wohl kaum/keine Geräusche.

    Grüsse
    Uwe Fischer