Di

08

Apr

2014

Erfahrungsbericht zum Smart e-Bike

Smart e-Bike
Copyright Daimler

Auf der Velo Berlin standen die Besucher Schlange, um das Smart e-Bike zu testen. So auch meine Begleitung Max. Max fährt eigentlich Rennrad, hin- und wieder hat er im Urlaub auch schon auf einem e-Bike gesessen. Für das Smart e-Bike hat er sich interessiert, weil es ihm optisch gefallen hat. Das Design ist sehr ansprechend: sportlich, schick und elegant.

Smart e-Bike und technische Details

Smart e-Bike Bionx
Copyright Daimler

Das Smart e-Bike hat einen 250 Watt Heckmotor von BionX. Der Rahmen bietet eine hohe Steifigkeit und die Nabenschaltung SRAM I-Motion 3 steht für Zuverlässigkeit. Der Lenkervorbau ist so konstruiert, dass zwei Lenkerpositionen eingestellt werden können: sportlich gestreckt oder aufrecht. Die Zahnriemen anstelle von einer Kette sind Max sofort aufgefallen: "Für den Weg zur Arbeit im Anzug, hat das auf jeden Fall Vorteile. Um ein von Kettenöl verschmiertes Hosenbein, muss ich mir keine Sorgen machen", so seine Meinung. Er hat auch schon zahlreiche Erfahrungsberichte über das Smart e-Bike gelesen. Jetzt möchte er seine eigenen Erfahrungen mit dem Smart e-Bike machen. Nachdem nun endlich wieder ein Test e-Bike verfügbar ist, macht Max sich voller Vorfreude auf den Weg. Die Teststrecke auf dem Berliner Messegelände ist großzügig aufgebaut, es gab einen Innenbereich, mit einer Rampe und eine abgesteckte Strecke auf dem Außengelände. Dort wurde extra ein Bereich mit einem Hügel ausgewählt.

Smart e-Bike im Test

Smart e-Bike im Test
Copyright Daimler

Max kommt zurück. Sein Gesicht ähnelt allerdings nicht dem, eines überzeugten Smart e-Bike Testfahrers. "Ja, es war ok, aber umgehauen hat es mich nicht", war seine Rückmeldung. Seine hauptsächliche Kritik am Smart e-Bike: "Der Motor setzt erst verzögert mit seiner Unterstützung ein, das mindert das Fahrvergnügen. Wenn ich aufhöre zu treten, dauert es eine Weile bis die Unterstützung wieder voll da ist." Die Steifigkeit des Rahmens sei ein Vorteil, aber auch gleichzeitig ein Nachteil, weil so jede Unebenheit auf dem Weg spürbar sei. Das Gewicht von 26 kg macht das Smart e-Bike zu einem wahren Schwergewicht und lässt den Fahrer hoffen, dass er das Smart e-Bike hoffentlich nie ohne Motorunterstützung fahren muss. Das ist dann bestimmt kein Vergnügen. Mit einer Akkureichweite von im Idealfall 100 km kommt es aber wahrscheinlich selten vor, dass das Smart e-Bike seinen Fahrer einfach mal stehen lässt. Max´ Fazit zu seinem Erfahrungsbericht über das Smart e-Bike lautet: "Ok, aber überzeugt hat es mich nicht."

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Rico S. (Montag, 05 Mai 2014 16:48)

    Ein sehr schöner Artikel der die wichtigsten Dinge anspricht.
    Ich selber habe mir letzten Monat das Smart Pedelec 2014 bestellt und fahre es nun seit einigen Tagen. Ich muss sagen, ich bin einfach begeistert. Das Design des Smart Pedelec hat es mir echt angetan. Ich habe bis heute kein anderes Pedelec gefunden das mir so gefällt.

  • #2

    Marcel (Dienstag, 25 August 2015 20:33)

    Ein wirklich toller und kurzer Bericht.
    Ich fahre das Smart Ebike seit knapp einem Jahr und es gefällt mir noch so wie am ersten Tag... Design TOP. Ein echter Hingucker. Macht Spass mit dem Rad zu fahren.
    Allerdings ist der Akku eine absolute Frechheit. Mit jedem anderen Ebike schaffst du locker an die 100 Km. Beim Smart Rad sind bei normaler Unterstützung max. 40-50 Km möglich. Größere Touren sind mit diesem Rad absolut unmöglich. Des Weiteren wären mehr als nur 3 Gänge angebracht. Auf der ebenen oder leicht abschüssigen Bahn könnte man locker schneller fahren wenn man noch ein paar Gänge mehr zur Verfügung hätte. So wird man leider von nahezu jedem anderen Radfahrer überholt.
    Feuchtigkeit verträgt das Rad auch nicht so gut. Kaum war es mal nass hatte ich ab und zu auch schon Stromausfall. Während der Fahrt fällt auf einmal ganz plötzlich das Licht aus. Macht sich früh morgens auf dem Weg zur Arbeit gar nicht so gut.. Verarbeitungstechnisch muss ich leider sagen: naja, geht so. Es gibt auf jeden Fall für diesen Preis auch bessere Räder. Mein Arbeitskollege hat auch ein Smart Rad. Bei dem war das Tretlager schon defekt und der Zahnriemen ist auch bereits gerissen. Dieser soll ja angeblich verschleiß- und wartungsfrei sein :-) .
    Aber wie gesagt, es fährt sich gut und ist vor allem ein Hingucker. Das war´s auch schon.
    Wer vor allem in der Stadt damit unterwegs ist, OK. Wer allerdings das Rad für ausgiebige Touren nutzen möchte sollte sich nach einem anderen Rad umsehen.

  • #3

    franz (Donnerstag, 31 März 2016 20:14)

    Das Rad ist na ja!Die Teileversorgung z.B.Vorderradgabel Vorderrad usw.bei der Mercedes-Smart Niederlassung ein Drama.Ein neues Display zu bekommen ist unmöglich.Entweder haben die Leute in der Smartabteilung keine Lust, sind unfähig oder zu doof.Man kann vom Kauf des Rades nur abraten,oder man hat ein Ersatzrad und es einem nichts ausmacht,daß man ein Standrad und kein Fahrrad hat.

  • #4

    Smattee (Sonntag, 24 April 2016 18:15)

    Ich habe ähnlich schlechte Erfahrung mit einem defekten Akku, das interessiert bei Smart oder Mercedes niemand, das Rad ist toll aber der Sevice ungenügend

  • #5

    Markus (Mittwoch, 14 September 2016 12:39)

    Sorry, aber dieses Teil taugt nichts !
    Die Überheblichkeit bei Smart hingegen ist pefekt.

    Akku nach einem Jahr am Arsch. Interessiert niemanden, weder bei Smart, oder Mercedes.
    Beide Firmen hingegen bombadieren einem mit stets neuen Angeboten.
    Drum werde ich mir auch keinen Mercedes mehr kaufen. Diese Teile, egal wie teuer, sie rosten einem wirklich unter dem Arsch weg.

    Drum mein Fazit: Ob Smart oder Mercedes, Finger weg ! Bringt nur Ärger und Frustation, gepaart mit herablassender Arroganz gegenüber dem cash-zahlenden Kunden.

  • #6

    Benny Z (Samstag, 17 September 2016 12:32)

    Habe das Rad nin 2 Jahre und es öäuft perfekt wie am ersten Tag. Nichts zu bereuen und kein Einheitsbrei